Geschichten, Landleben, Bücher, Hunde

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Mein Wochenglück 09.12.2016

Mein Wochenglück 09.12.2016

Was hat MICH in dieser Woche glücklich gemacht? Diese Frage stellt Fräulein Ordnung jeden Freitag ihren Leser.

Heute fange ich damit an, zu antworten. :-)

 

Ich bin glücklich über die Kleinigkeiten meines Lebens. Diese Woche genoss ich es neue Rezepte auszuprobieren.

Eines davon war dieser Kürbis mit Couscous-Füllung. Verfeinert habe ich die Füllung noch mit gebratenen Apfelscheiben, Cranberries, Basilikum und gehackten Mandeln. Dazu noch brennende Kerzen …. schön und entspannend. Okay, einen Espresso gibt es jetzt auch gleich noch. :-)

 

 

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Auf Instagram gibt es einen Hashtag #mafflumomente dort kann man – wenn man denn möchte – jeden Tag ein Bild posten mit dem jeweiligen #hashtag der zum Monatsende bekannt gegeben wird. Ich poste nicht täglich, doch hin und wieder, wenn es passend ist sehr gerne. An diesem Tag ging es um #Entscheidungen. Ja, so entschied ich mich, mein Buchprojekt als Entscheidung zu veröffentlichen. Heute ist nun das 1. Kapitel entschieden – was mich sehr glücklich macht. Noch ist es ein „Buch ohne Namen“.

 

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Glücklich macht mich eigentlich täglich mein alter Ego. Chicco! Mit der Zeit werden wir uns immer ähnlicher.

 

 

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So, das war es für diese Woche. Jetzt werde ich mir jeden Tag eine Begebenheit in mein Buch notieren, die mich glücklich machte. Ich bin so in mir und mit meinem Leben zufrieden und trotzdem ist es eine Herausforderung gewesen sein Wochenglück zu benennen. Die Erinnerung verblasst ….

Chicco – Was mit mir passiert, wenn ich mich mag

Chicco – Was mit mir passiert, wenn ich mich mag

Draußen wird es Herbst. Für Chicco und mich ist diese Jahreszeit immer wieder voller Wunder. Morgens oft kalt und grau. Die Nebelschwaden hängen in unseren kleine Tal und wir stehen oben auf der Anhöhe und schauen direkt auf diese Nebelschwaden. Schwups, ein paar Minuten später fangen Sie an zu verschwinden und alle Details kommen ans Licht.  

Diese Woche jährt sich die Aussage einer Tierheilpraktikerin die uns sagte: „Das Dreieck des Todes.“

Gut er hat auch öfter geübt, ob er in einer anderen Variante an meiner Seite sein will.

Ob ihr es glaubt oder nicht, ich bin mit Chicco jetzt bald 10 Jahre verbunden und erkenne erst in den letzten paar Monaten wie sehr wir uns ähneln im Verhalten und wie sich dies auch auf unsere Gesundheit niederschlägt. Verrückt, oder?

Wir geben beide unser letztes Hemd, Grenzen setzen, wenn wir jemanden mögen ist nicht unser Ding. Merkt ihr? Ich schreibe diesen letzten Satz noch in der Gegenwart. Mhmm, seit meinem letzten Urlaub hat sich da einiges verändert.

Ich habe in den letzten Jahren so unglaublich viele Herzensmenschen kennengelernt, dass es mir schon Angst und Bange wurde. Ich dachte immer, dass ich es nicht gewöhnt sei so viel positiven ehrlichen Zuspruch zu bekommen. Dies machte mir wirklich Angst und nimmt/nahm mir auch die Luft. So traurig sich das auch anhören mag. Eigentlich hatte ich immer wieder Menschen in meinem Leben die mir sehr gut taten. Ich konnte nur nicht damit umgehen oder habe Sie nicht gesehen, denn dies wurde von anderen Erlebnissen überlagert.

Während ich dies schreibe liegt Chicco hinter mir auf seiner Decke und die TCM-Leuchte strahlt wohlige Wärme aus, denn heute kommt einfach keine Sonne. Menno! Und was er gerade über meine Gedanken denkt?

Ihr wißt ja, Chicco hat Leishmaniose. Eine Krankheit die immer da ist, mal präsenter mal glaubt man diese besiegt zu haben. Präsenter wird Sie, wenn er sich Streß aussetzt. Genau wie bei mir, sobald ich mich negativem Streß aussetze, schüttet mein Körper Cortisol aus und hört nicht mehr auf.

Jetzt ist es ja ganz einfach eigentlich. Ziel lautet: Allen negativen Streß zu entfernen. Doch was ist eigentlich mein negativer Streß? Während ich mich jetzt auf den Weg mache, dies herauszufinden hat Chicco schon eine Möglichkeit gefunden in seinem Leben widerstandsfähiger zu werden – nein 5:

1. Trete in Verbindung mit der Lebensfreude in Dir

In Dir lebt eine Kraft, die größer ist als alle Sorgen, Ängste oder Diätpläne. Wenn ich mich mit dieser Kraft verbinde und ihr folge, spüre ich Lebensfreude. Wenn ich stattdessen versuche irgendetwas auf Biegen und Brechen umzusetzen, spüre ich nur Druck und Unlust.

Deswegen kooperierte ich damals auch nicht mit meinem Hundetrainer. Ich soll Platz lernen und seine Hunde liegen faul rum und schauen mir zu. Dann der Ton indem er mit mir sprach. Ein Feldwebel hat da ja noch eine zarte Stimme im Vergleich zu ihm. Ne, der wollte einfach nur sein Ego befriedigen. Das nächste Mal hätte ich ihm ans Bein gepieselt. 

Wie wäre es den Tag in Absprache mit Deiner Lebensfreude zu beginnen? Worauf habe ich heute Lust? Was würde mir heute leicht von der Hand gehen?

Mit dem Schnüffelteppich spielen, mmcmmm ja das wäre cool. Ich leg mich gleich mal drauf.

Auf Antworten zu lauschen heißt nicht, dass Du alle wohl durchdachten Pläne plötzlich über den Haufen schmeißen musst, das sollst Du auch gar nicht. Es heißt einfach nur, Deiner Lebensfreude Beachtung zu schenken.

2. Nimm Dir ein bisschen Zeit für das Unmögliche

Mit „unmöglich“ meine ich all die Dinge, auf die Du richtig Lust hast, die Du aber hinten anschiebst, weil es im ersten Moment vermeintlich kein Geld bringt – mal in Menschensprache gesprochen.

Für mich war das lange Zeit das Clickern. Doch mit jeden 5 Minuten, die ich als tägliches Minimum mit dem Clickertraining verbringe, steigt meine Lebensfreude – und ich komme Schritt für Schritt näher an mein Ziel.

3. Finde die Angst hinter den Dingen, die Dir keinen Spaß machen

Du gehst bestimmt auch Tätigkeiten nach, die Dir keinen Spaß machen. Das muss aber noch lange nicht heißen, dass Du Deinem Herzen nicht folgst.

Manchmal sind es einfach ein paar störende Gedanken, die aus dem Weg geräumt werden müssen für die Freude.

Denke mal an etwas, das Dir nur zäh von der Hand geht. Vielleicht ist es Blogartikel schreiben, vielleicht Facebook Posts layouten, vielleicht eine neue Landing Page erstellen….

Und dann frage Dich: „Wenn ich wüsste, dass mein Blogartikel, Facebook Post, Landing Page da draussen super gut ankommen wird, mit welchem Gefühl würde ich daran arbeiten?“

Oder frag Dich schlichtweg: „Wovor habe ich Angst?“

Die Antwort kann augenblicklich Motivationsschübe auslösen…

Siehste, deswegen das Clickertraining, es ist einfach ein gutes Gefühl unabhängig zu sein. Seit ich beclickert werde, kann ich sogar schon Schubladen aufmachen. Das ist nicht zu unterschätzen, wenn du in einer WG lebst.

4. Gib den Dingen, die wie ein Muss erscheinen, eine neue Bedeutung

Ich bin ziemlich gut darin, Tätigkeiten, die wie ein Muss erscheinen, zu gedanklichen Monstermauern aufzubauschen.

Ich fand es immer ganz fürchterlich an Müllsäcken vorbeizulaufen. Ich habe Sie immer verbellt und wollte nicht weiter. Dabei dachte ich immer an schlimme Dinge die erleben durfte. Ich habe mit bewußt gemacht, dass ich ja noch da bin und ohne diese Müllsäcke niemals die Stärke bekommen hätte die ich heute habe.

Tanjas bestes Beispiel: Ihre Umsatzsteuererklärung.

Dabei vergißt Sie aber ganz, dass Sie ihreUmsatzsteuererklärung auch nur deshalb abgeben kann, weil Sie sich schon etwas aufgebaut hat. Ihr das bewusst zu machen schafft Erleichterung.

Welchen „Ich muss“-Aufgaben könntest Du mit ein bisschen Dankbarkeit begegnen oder ihnen eine andere konstruktive Bedeutung geben?

5. Nimm Dich selbst nicht so wichtig

Ich war gerade 2 Wochen wirklich nur sehr selten auf der Straße. Nichts dramatisches ist passiert.

Ich habe noch genau so viel Essen im Kühlschrank wie vorher  🙂

Dein Business hält es aus, wenn Du mal Pause machst.

Ob beim Marketing, in Interviews oder vor dem Spiegel – wir werden attraktiver für die Menschen, die wirklich zu uns gehören, wenn wir uns so zeigen, wie wir sind: schön auch ohne Idealmaße, weiblich, verletzlich, eigenwillig und geleitet von unseren Visionen.

Wann bist Du das letzte Mal Deinem Herzen gefolgt – im Großen wie im Kleinen – und wie hat sich das für Dich angefühlt?

Chicco oder die Kunst Herr über deine Emotionen zu werden.

Chicco oder die Kunst Herr über deine Emotionen zu werden.

Chicco und ich liegen in unserem Garten. Die Vorbesitzerin hatte damals noch ein Meer an Rosen gepflanzt auf die wir blicken.

Rosen! Wenn ich an meine Oma denke, denke ich an Rosen. Wir hatten keine Rosen gepflanzt, nein, nicht deswegen.

Meine Oma war die tollste und beste Oma die man sich vorstellen konnte. Logo 😉

Auch Sie hatte mit Herausforderungen zu kämpfen und Sie ließ es sich nie anmerken. Anmerken? Wieso anmerken? Was bringt es? Weißt du? Ich hatte auch viele Herausforderungen als Straßenhund und dann noch in diesem Cancle zu meistern. Ja, Chicco du bist wie meine Oma. Einzigartig anders. Ihr findet immer euren Weg und lacht einfach alle Schwierigkeiten weg.

Ja, meine Liebe, genau das ist das Geheimnis. Jeder hat seine Herausforderungen – egal ob Mensch oder Tier – es liegt darin, wie wir damit umgehen.

Und das WIE teile ich gerne mit dir… <3

 

  1. Keine Panik

    Ach Mensch, immer das erste was passiert, wenn eine negative Situation oder Nachricht eintrifft:
    Paaannik
    Draammaa
    Noch meeehr Panik
    Noch meeeeehr DRAAAAMAADas ist so bekannt und es ist schon sooo langweilig – immer zur passenden Situation kommen euch Menschen dramatische Gedanken und Gefühle, ganz nach dem Motto:

    Oh Gott, ich habe eine unerwartete Kündigung bekommen. Dann passiert folgendes:
    Mein Gott der Arbeitsmarkt in meiner Gegend ist so schlecht. Wie soll ich von dem Arbeitslosengeld leben? Ich verliere meine Wohnung? Ich bin im sozialen Aus?

    oder – noch besser:
    Dein Partner macht Schluss!
    „Er war das Beste was mir je passieren konnte. Solch einen tollen Mann finde ich niiiieee mehr wieder. Überhaupt werde ich nie mehr einen neuen Mann kennenlernen. Ich werde einsam und allein alt werden.“

    Na?
    Kommt dir das bekannt vor?
    Weißt du noch? So war das mal hier bei uns.

    Hmm, ja so etwas kann ich mich noch daran erinnern.

    Ach Chicco, es stürzte damals alles so über mich ein.
    Was soll ich denn anderen sagen, wenn Sie sagen, dass ich so „geerdet“ bin…

    Ja, pass auf. Das hast du bisher nur gedacht – das du dieser Panik und dem Drama machtlos ausgeliefert bist. J

  2. Lass diese Grübeleien!!
    Habe ich einen schlimmen Umstand, dann weigere ich mich einfach jetzt zu grübeln. Stattdessen gehe ich in den Garten, buddele und lege mich dann ins Gras und lächle und träume.
    Ich lasse mich nicht von der Angst vor den Karren spannen. Nö, dazu habe ich keine Lust.
    Ich bin da ganz konsequent und sobald ich merke, dass ich mit so einem Zeug gedanklich beschäftigt bin, sage ich STOP
    „ Aber Chicco wir Menschen brauchen doch eine Lösung für das Problem!“Pass jetzt mal gut auf, Mensch:
    Die Lösung liegt nie, niemals im Grübeln
    Lass dich nicht verarschen, grübeln klingt so logisch und notwendig, ist aber Quälerei, sonst nichts.

    Keine Panik
    Kein Drama
    Kein grübeln

    Die Lösung für dein Problem gibt es schon, du weißt sie nur noch nicht.
    Diese ganzen Sorgengedanken wollen nicht mit dir spielen.
    Sie wollen dich zerstören, dir deine Lebensfreude nehmen, dich klein machen, dich deiner Inspiration und Kreativität berauben und deine Persönlichkeit wird niemals zum Vorschein kommen

    Chicco, das ist aber ganz schön schwer.

    Am Anfang ist es ungewohnt. Ich gebe es zu, doch mit der Zeit wird es besser.

    Was dir enorm weiterhilft:

  3. Glaube nicht deinen Emotionen 

    Du kannst dir sicher sein:
    Je mehr dir die Sache bedeutet umso weniger kannst du dich gerade dann auf deine Emotionen verlassen.Siehst du, diese Emotionen reagieren nur auf den Umstand. Zack, schon ist es passiert.

    Wenn die Gefühle gerade wieder beschissen sind, glaube ich ihnen einfach nicht.

    „Aber Chicco man kann seine Emotionen nicht einfach so unterdrücken!“

    „Ach echt?
    Sag das mal einem Hundetrainer! „Ich will meinen Hund keine Grenzen setzen, da unterdrücke ich ja seine Persönlichkeit.“
    Klar und der Hund macht, was er will – mit seiner ach so freien Persönlichkeit pinkelt er überall hin, springt andere Menschen an und zieht an der Leine.“

    Wenn du also die Emotionen immer ausleben willst und sie nicht unterdrücken willst, dann musst du damit rechnen, dass sie ein Leben lang mit dir Achterbahn fahren. Es wird bei dir auf den Fußboden gepinkelt, die Schuhe werden zerbissen, und alles ist irgendwie ein bisschen unberechenbar.

    „Der Hund liebt es, Grenzen gesetzt zu bekommen, glaube mir!
    Aber einer muss mal sagen: „So, bis hierher und nicht weiter“

    Aber grundsätzlich lasse ich mir nicht von irgendwelchen komischen Emotionen mein Leben leben, wo sind wir denn?
    Seien es Ängste, Schuldgefühle, Sorgen oder undefinierbares Bauchdrücken: Nicht mit mir.

    „Aber Chicco wie sollen wir Menschen das denn schaffen?“

    Na, wie bei einem Hund!
    Zuerst will so ein Welpe ja auch nicht verstehen, dass er nicht alles darf. Aber mit der Zeit wird das schon, und dann folgt er total gerne und ist sogar happy darüber.

    DU BIST IN DER LAGE, deinen Emotionen Grenzen zu setzen.

    Die Lösung:

  4. Die Power des Überwindens:

    Jedes Mal, wenn du mitten im schlimmen Umstand dich dazu entscheidest, innerlich aufzustehen, und nicht dem Schlechten zu glauben – WIRST DU STÄRKER.Jedes Mal, wenn du angesichts laut schreiender Herausforderungen beschließt, der Liebe mehr zu vertrauen, als dem Drama um dich herum – WIRST DU STÄRKER.

    Jedes Mal, wenn du dich weigerst, dich aufgrund der Situation im Selbstmitleid zu baden, aufzugeben, oder deine Sicht zu ändern – WIRST DU STÄRKER.

    Jedes Mal, wenn du dich dafür entscheidest, den Menschen zu vergeben, und nicht bitter oder hart zu werden, obwohl du ganz mies behandelt wurdest – WIRST DU STÄRKER.

    Jedes Mal, wenn du für dich beschließt, dich zu freuen, obwohl es gerade in den Umständen absolut nichts zu freuen gibt – Wirst DU STÄRKER.

    Jedes Mal, wenn du dich weigerst, zu grübeln, dich zu sorgen, oder einfach beschließt „I don’t give a fuck.“ – obwohl äußerlich alles nach deiner Aufmerksamkeit schreit – WIRST DU STÄRKER.

    Das bedeutet: Überwinden.
    Nicht: „oh, das Problem ist gelöst, jetzt geht’s mir endlich besser.“
    Sondern mitten im Sturm fest stehen und sich wie so ein kleines Kind darauf freuen, was jetzt Tolles daraus wird.

    Obwohl es eben kein bisschen toll aussieht, und sich das auch nicht schon am Horizont abzeichnet

    Die Wahrheit ist:
    es gibt kaum einen schnelleren und einfacheren Weg, um stark, schön und strahlend zu werden, wie die Umstände zu überwinden.
    Siehst du, es ist also ein Geschenk, wenn die Zeitspanne zwischen dem Erscheinen des Problems und der tatsächlichen Lösung länger ist: dann hast du wirklich viel Gelegenheit, stark zu werden!

    Ich weiß, das liest du vielleicht gar nicht so gerne, aber:

    DAS ist der Weg, auf dem echte, starke Persönlichkeiten entstehen.
    Welche, die dank jeder Herausforderung einfach nur noch stärker werden, aufblühen, andere inspirieren und ihnen vorangehen.

Echte Leader.

Und was hat das jetzt mit Rosen und Oma zu tun? Na, meine Oma war eine starke Persönlichkeit und tapezierte ihr komplettes Schlafzimmer mit einer Rosentapete, obwohl Sie wusste, wie ihr Mann und die Umgebung darauf reagieren wird….Sie hat sich ohne Panik und Drama dieser Herausforderung gestellt.

5 Tipps im Umgang mit der Leishmaniose

5 Tipps im Umgang mit der Leishmaniose

Ja, Chicco hat Leishmaniose. Seit über 10 Jahren.

Es geht ihm gut – wie so vielen anderen Hunden mit Leishamniose ebenfalls. Bei Vielen ist es auch ein auf und ab.

Wir haben uns damals im www.leishmaniose-forum.de von Dr. Naucke informiert, worauf zu achten ist. Hatten/Haben eine Tierärztin die sich damals auch mit ihm besprochen hat.

Sein Titer war damals im vierstelligen Bereich. Nicht weil er schlecht betreut wurde – im Gegenteil! Er ist einfach ein Hund, der sich nicht in der Gesellschaft von vielen Hunden wohl fühlt. Er mag Hunde, geht auch mit, doch er braucht SEINE Bezugsperson. Auf seiner Pflegestelle hatter er immer  einen Hund, an welchen er sich anschloss. Leider wurden dieser dann immer vermittelt und er blieb zurück.
Wir konnten damals mit Allopurinol die Werte senken bis in den nicht mehr messbaren Bereich und dieses Mittel spricht noch heute an. Wir hatten bis heute keine weiteren schulmedizinischen Medikamente einsetzen müssen. Wir waren glücklich, denn Glucantime war das Mittel das wir gar nicht wollten aufgrund der Risiken.
Leishmaniose ist sicher keine einfache Erkrankung, doch mit ein paar Dingen, durchaus gut im Zaum zu halten.
Wir hatten damals sehr sehr oft die Blutwerte checken lassen. Irgenwann auch nur noch die Organe (Milz, Leber und Niere) und den Urintest natürlich auch, denn oft entstehen Harnsteine. Klopf auf Holz – wir blieben verschont. Heute würde ich wahrscheinlich auch eine Haaranalyse machen lassen um den Mineralstoffhaushalt zu checken.

Ich startete mit der Vorsorge schon, als die Werte laut Blutbild noch im Normalbereich dieser Referenzangaben lagen. Warum? In meinem Kopf schwirrte immer dieser eine Satz: „Wenn die Nierenparameter im Blutbild außerhalb der Referenzen liegen, dann ist die Niere schon zumindest mit 75% defekt.“ Die Niere brauche ich aber – ähm Chicco. Also warum erst dann anfangen?
Heute sehen das die Tierärzte genau so, denn es gibt seit Dezember 2015 einen Frühmarker der Niere: SDMA. Er zeigt an, ob die Niere noch voll funktionsfähig ist oder eben nicht, obwohl die herkömmlichen Nierenparameter im Blutbild noch nicht außerhalb der Referenzen liegen. Wichtig für die Therapie der Leishmaniose, welches Medikament in Einsatz kommt, wenn Allopurinol nicht mehr greift.

Warum schreibe ich das alles? Erzähle ich euch bald.. momentan …

Meine 5 Tipps im Umgang mit der Leishmaniose:

1. Ernährung 


Im www.leishmaniose-forum.de wurde sehr viel Wert gelegt Futter ohne 
 Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe oder sonstige Füllmittel auszuwählen. Sehr schnell beschäftigt
 einen das Thema „Rohfütterung“. Ich kaufte mir das Buch „Natural Dog Food“ von
 Susanne Reinerth. Ein umfangreiches Buch mit Futterberechnungen und -plänen und
 vielem mehr.

2. SDMA – Wert
Diesen Wert immer bestimmen lassen um die Nierenfunktion frühstmöglichst zu testen. Dies ist ein neuer Wert!

3. Vorsorge Leber, Milz und Niere

Hier habe ich auf Heilkräuter und Homöopathie gesetzt.

4. Spaß und Aktivität die DEIN Hund mag

Findet einen gemeinsamen Nenner. Chicco ist ein Hund, der sehr gerne aktiv ist. Wir gehören zu den Hundebesitzern die Leberwurstbäume erkunden etc. Wenn es regnet haben wir ein Wackelbrett, Cavaletti und einen Schnüffelteppich zur Bespaßung.

5. Digital Detox

Irgendwann habe ich Leishmaniose Leishmaniose sein lassen. Ich habe alles getan, 
 was ich zu diesem Zeitpunkt wußte. Hatte meine Struktur und meine Kontrolltermine
 mit ihm und es begann die Zeit in der wir anfingen unsere Zeit lieber im Wald und 

 auf Wiesen zu verbringen.

 

Meine Lieblings-Links:

www.leishmaniose-forum.de

www.parasitosen.de

www.barf-blog.de

Das Homöopathie-Dosierungs-Märchen

Das Homöopathie-Dosierungs-Märchen

ARNICA C30 -„Das kannst Du ruhig mehrmals täglich nehmen!“ ..am besten noch über einen längeren Zeitraum…Leider höre und lese ich diese oder ähnliche Empfehlungen von Hochpotenzen (also zB C30) immer öfters.

BITTE NICHT NACHMACHEN!!!
Gibt man so eine Hochpotenz in hoher Dosis über längere Zeit kann es zu einer sogenannten Arzneimittelprüfung kommen, d.h. das Tier kann viele der im Arzneimittelbild beschriebenen Symptome ausbilden. Also das Tier kann die Symptome ausbilden, die man eigentlich heilen wollte, im schlimmsten Fall in verstärkter Form. Wenn ich mir so manche Arzneimittelbilder anschaue…gruselig…


Eine einmalige Gabe einer C30 hat eine starke Wirkung (Tiere reagieren sogar noch sensibler als wir Menschen) und kann wochenlang anhalten. Eine Gabe von 3-5 Globuli einmalig ist ausreichend. Nicht einmal täglich oder einmal stündlich, Einmal! Die Globuli können „trocken“ direkt auf die Zunge oder in etwas Wasser gelöst werden, so können sie direkt besser über die Schleimhäute aufgenommen werden. Der Optimalfall wäre, das Mittel passt exakt auf die Erkrankung, dann kann es wirklich was bewegen.

Anders verhält es sich mit den Niedrigpotenzen, wie einer D6, in dem Fall gilt tatsächlich „Viel hilft Viel“. Dass allerdings auch nur über einen gewissen Zeitraum.

Und dann gibt es da noch die Q- und LM-Potenzen…die jedesmal verdünnt und geschüttelt werden müssen, bevor sie eingenommen werden..
Ebenso wenig bringt eine prophylaktische Einnahme von Homöopathika. Diese kann wieder zu einer Arzneimittelprüfung führen… Homöopathie kann nur dort wirken, wo auch Symptome vorhanden sind, das ist ihr Funktionsprinzip.
Sollte unabhängig von der Potenz keine Besserung der Symptome auftreten, gilt es die Arzneimittelwahl und auch die Potenz zu überdenken.

Dein Tierheilpraktiker wird Dir weiterhelfen

5 Gedanken zum Schreiben und Notizen machen während eines Webinars oder Vorlesung

5 Gedanken zum Schreiben und Notizen machen während eines Webinars oder Vorlesung

Ich LIEBE Webinars. Es klingt so toll. Webinar! Du kannst es bequem von zuhause aus anschauen, und keine Sorge es gibt eine Aufzeichnung, da kannst du alles nochmal und nochmal anschauen.

 

Hmm, na ja. Ich arbeite, habe drei Hunde, ein Kind, ein Haus, Eltern und einen Mann. Jeder weill etwas von mir und ich von mir auch.

Ja, es gibt Trello, Evernote, und was weiß ich. Die alle sehr praktisch sind. Ich bevorzuge im privaten Bereich auch Wunderlist. Doch ich mag es auch noch handschriftlich zu arbeiten. Ich liebe einfach die Möglichkeit noch meine Hände Papier anfassen zu lassen und zu schmökern, blättern etc.

Also für alle Vintage-Lerner meine Gedanken wie ich am besten die Notizen bearbeite WÄHREND eines Webinars.

Da klingt das Lernen im Internet einfach nur toll. Ich sitze einfach am PC und schaue mir Videos an und so weiter.

Für die meisten von uns ist die reine Lernzeit außerordentlich wertvoll.

– Als Mutter musst du dein Lernen in deinen Tag einpassen, in dem bereits jede Minute verplant ist.

– Du stehst mitten im Beruf, und die Zeit des Lernens kommt oft am Ende eines außerordentlich hektischen Arbeitstages.

 

Was immer wir auch tun können, um das Ganze zu beschleunigen, muss – solange es nicht auf Kosten des Erwerbs notwendigen Wissens geht – als Hilfe willkommen sein.

 

Vielleicht sollten wir damit beginnen, uns zu fragen, weshalb es überhaupt notwendig ist, dass wir uns Notizen machen: Weil wir es im Gedächtnis behalten wollen? Weil wir es später in einer Prüfung wiederholen müssen?

Wenn du deine Notizen selbst machst, wirst du das Gesagte durchdenken und auch verstehen müssen. Die Aufzeichnungen sollten außerdem so abgefasst sein, dass du auch noch später in der Lage bist, diese zu verstehen.

 

In diesem Teil will ich mit euch meine Erfahrungen teilen, um die Schreibgeschwindigkeit zu erhöhen und gleichzeitig die Lesbarkeit beibehalten (oder sogar verbessern);

Das Verfassen von Aufzeichnungen – während du in einem Webinar oder Vorlesung bist.

 

  1. Womit du schreibst

Achte auf einen vernünftigen Block zum Arbeiten.
Ich arbeite sehr gern mit einem Stenoblock, bei denen die
Drahtspirale die Blätter zusammenhält.
Andere arbeiten lieber mit einem großen A4-Block, die oft vorgelocht sind und deren Blätter später in einem Ringordner abgeheftet werden können.
Während ich noch auf einer Seite schreibe, bereite ich mit der anderen Hand das Umblättern bereits vor, damit ich keine Zeit verliere, sobald ich die unterste Zeile der Seite erreicht habe. Daher liebe ich den Stenoblock. Wenn du die Absicht hast, schnell zu schreiben, ist es sicherlich besser, keinen Bleistift zu benutzen. Einer der Tricks beim schnellen Schreiben steht drin, das Schreibgerät nur ganz leicht aufzudrücken. Bleistiftstriche könnten dabei zu schwach ausfallen und später sehr schwierig zu lesen sein. Es macht keinen großen Unterschied, ob du einen Füllfederhalter oder einen Kugelschreiber nutzt. Ein guter Kugelschreiber gleitet oft sogar leichter wenn du schnell schreibst.

Achte auch immer auf einen ERSATZ für den Fall, dass der Schreiber leer wird.

  1. Wie du schneller schreibst

Die durchschnittliche Schreibgeschwindigkeit eines Erwachsenen liegt zwischen fünfundzwanzig und fünfunddreißig Wörtern (mit je 5 Buchstaben) in der Minute. Wiederholtes Üben, bei dem du zu Beginn jeweils zwei Minuten durchgehend schreiben solltest, wird dich in die Lage versetzen, dieses Tempo beträchtlich zu erhöhen. Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die du zu diesem Zweck tun könntest.

A.) Bevor du beginnst, achte darauf, dass du bequem sitzt. Du brauchst eine aufrechte Haltung, solltest gleichzeitig möglichst frei von Verspannungen sein. Ich weiß …!

B.) Halte deinen Kugelschreiber locker in der Hand. Auf diese Weise kannst du schneller schreiben und gleichzeitig verhindern, dass deine Hand steif wird oder irgendwann anfängt, wehzutun.

Drücke den Kugelschreiber nur ganz leicht auf! Ich sage dir aus eigener Erfahrung, lass den Bleistift dafür in der Schublade.

 

C.) JETZT wird es interessant. Benutze Abkürzungen! Es gibt mehrere Möglichkeiten, aber es versteht sich von selbst, dass sie später verständlich sein müssen.

– Lasse Konsonanten (Selbstlaute) weg. Es ist verblüffend, wie schnell man sich das beim Notizen machen angewöhnen kann, und es dürfte auch beim späteren Lesen deiner Aufzeichnungen kaum Verständisprobleme geben.

Versuche es einmal: Gts Schrbgrt st shr wchtg, wnn D lrnn wllst, schnll z schrbn.

– Lasse die unnötigen Wörter aus, wie “der”, “die”, “das”, “und” “aber”

– Kürze die offensichtlichsten Wörter ab, wie z. B.

Info-Information
(un)mög – (un)möglich

Rhe – Reihe

Reg – Regierung

Ges – Geselschaft …… und so weiter

Vermeide jedoch Überschneidungen, wie beispielsweise bei “schw”, das eine Abkürzung sein könnte für “schwierig” oder “schwach”. Das gleiche gilt, wenn du mit Großbuchstaben arbeitest; Du wirst wohl kaum durcheinander kommen, wenn du PM sowohl für Premierminister als auch für Präventivmedizin benutzen würdest,, da beide Begriffe höchst selten in ein und demselben Zusammenhang auftauchen werden. Aber was ist mit PC für Personal Computer und Personalchef?

Es gibt eine Reihe von Zeichen, die als Abkürzungen von Wörtern benutzt werden können, z. B.:

+außerdem oder zusätzlich
– ohne

: deshalb

Darüber hinaus habe ich mir im Laufe der Zeit angewöhnt, eine Reihe von Wörtern und Begriffen abzukürzen, die speziell mit meinem Fach zu tun haben.

Im Bereich der Naturmedizin, z. B., könnte man finden:

 

Aku – Akupunktur

Hyp – Hypnotherapie

Ref – Reflexologie

Hom – Homöopathie

Thi – Therapie

Tht – Therapeut

 

In einem Webinar  /  Vorlesung:

Beginne mit deiner Aufzeichnung IMMER mit dem Datum, dem Titel oder dem Thema der Vorlesung und dem Namen des Dozenten.
Das zu erwähnen mag dir überflüssig erscheinen, aber es ist verblüffend, in welchem Umfang wir alle meinen bestimmte Dinge auf gar keinen Fall zu vergessen – um dann später festzustellen, dass du diese Details übersehen hast. Wenn Anschauungsmaterial oder Unterlagen verteilt werden, dann hefte ich diese zu meinen Aufzeichnungen.

Um sinnvolle Notizen machen zu können, musst du wirklich auf das hören, was gesagt wird, und seinen Sinn und seine Bedeutung verstehen. Dazu ist Konzentration notwendig, da  dem Gedankengang der oder des Vortragenden und der Abfolge ihrer oder seiner Ideen folgen musst. Versuche zu verstehen  – selbst wenn du anderer Meinung bist.

Wenn dir etwas entgeht, lass bitte in deinen Aufzeichnungen keine große Lücke entstehen. Frage im Chat nach! Wenn du auf einer Vorlesung bist dann frage ihn oder eine Person- deren Auffassungsvermögen du vertraust.

 

  1. Quellen notieren

Während eines Webinars oder Präsentation werden dir ganz oft Titel wichtiger Bücher, Dokumente usw. genannt., die nützlich für dich sein können. Schreibe dir diese Quellen unbedingt sofort auf und verlasse dich nicht auf die Dozenten, wenn Sie dir sagt, ich schicke es euch!

 

  1. Lass die Fakten hervorstechen

Solltest du dir die Aufzeichnung für spätere Lernarbeit anfertigen, schreibe keine langen Sätze oder Absätze – du wirst selbst eine Form finden müssen, und diese dann beibehalten. Die einzige Möglichkeit diese zu finden, besteht drin, dass du verschiedene Layouts ausprobierst und herausfindest, welche deinem  Zweck am ehesten entspricht.

 

  1. Was du auf alle Fälle nicht vergessen darfst:

Unterteile in Überschriften, Untertiteln, Abschnitten und Unterabschnitten

So, das Ende ist jetzt etwas abgehackt, aber Chicco will jetzt raus. Es regnet gerade nicht.

 

Nur noch so viel: Mit diesen Tricks habe ich mich durch den Tierheilpraktiker und –physiotherapeuten gebracht.

 

Chicco  – Ganz schön Zen oder Wie ein Hund Leben verändert

Chicco – Ganz schön Zen oder Wie ein Hund Leben verändert

IMG_2890Bevor Chicco in mein Leben trat, wurde ich von überraschend vielen Leuten in meinem Umfeld vor der Anschaffung eines Hundes gewarnt. Von Kopfschütteln über ironische Kommentare konnte ich dabei in meinem Umfeld wirklich jede typisch deutsch-kleingeistige Geste der subtilen Verachtung abgrasen. „Dir ist schon klar, dass du mit dem bei Wind und Wetter rausmusst?“ (Ich liebe Sätze, die mit „Dir ist schon klar…“ anfangen. Nicht.) „Wo soll der arme Hund denn hin wenn du unterwegs bist?“ (Der Hund war schon arm dran bevor er überhaupt bei mir eingezogen ist), „Ein Streuner?!Krank? Na dann viel Spaß! Warum denn einen Hund aus dem Ausland. Bei uns gibt es genug Hunde.“ Aha.

So blöd und überflüssig ich manche dieser Kommentare auch fand und als Schwarzmalerei abgetan habe, am Ende des Tages haben sie mich doch verunsichert. Sei es weil es sich immer anhörte als wären Hunde ein einziges Ärgernis das man jahrelang bereut, oder weil diese Aussagen mir ja auch irgendwie unterstellten ich sei naiv in meinem Wunsch nach einem Hund.

Klar, Hunde sind (auch) Arbeit, sie kosten ganz schön viel und machen Dreck. Man muss sie erziehen, manchmal ganz schön viel Geduld mit ihnen (und sich selbst) haben und darf sich nicht schämen mit einem Beutel voller Scheiße und dreckigen Klamotten durch die Gegend zu laufen und nach einem Mülleimer zu suchen.
Fakt ist: Wer sich einen Hund anschafft, muss sich vorher ausführlich informieren und sich klar machen was das bedeutet. So eine Fellnase stellt den Alltag dauerhaft auf den Kopf und es gibt ein paar Aspekte daran, die nicht so viel Spaß machen.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Die „Nachteile“ eines Leben mit tierischem Begleiter sind eher technischer Natur (Geld, Zeit etc.) und im Internet zu genüge zu finden und aufgelistet.  Nun ja, Kinder kosten auch Zeit und Geld – und ich liebe es ein Kind in meinem Haushalt zu haben. Als Nachteil empfinde ich es nicht.

Hunde bringen einen zum Lachen

1.1Meine Hunde sind manchmal meistens völlig vertrottelt und jeder von ihnen könnte vermutlich einen eigenen youtube-Kanal füllen. Sie bleiben mit Stock im Maul im Türrahmen hängen, legen grandiose Gesichtsbremsen in schlammigen Feldern hin, quetschen ihre Schnauze durch jede noch so enge Lücke und ihr Blick (vor allem der von Dalma) , wenn sie etwas nicht so ganz verstehen wollen ist einfach unbezahlbar. Wer sich mit einem Hund langweilen möchte, muss ihn schon im Keller einschließen. Und das kann ich generell nicht empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hunde erinnern uns daran, dass Reden nur silber ist (oder eher Blech)

Schonmal mit jIMG_0858emandem kommuniziert, der deine (Wort-)Sprache nicht versteht und schon gar nicht spricht? Mit einem Hund steht man jeden Tag vor dieser Aufgabe. Hunde beherrschen vielleicht nicht unseren Wortschatz, dafür sprechen sie eine viel ehrlichere Sprache in Perfektion: Sie kommunizieren mit Blicken, Gesten, teilweise auch sehr interessanten Walgesängen (meiner zumindest) und lassen sich schon gar nicht von irgendwem einen vom Pferd erzählen. Soll heißen: Die Fähigkeit sich selbst zu betrügen oder leere Versprechungen zu machen bleibt wohl dem (manchmal ganz schön doofen) Menschen vorbehalten. Hunde sind immer im Hier und Jetzt, und sie bemessen ihr Umfeld an Taten und Emotionen, nicht an Worten. In dieser viel direkteren Kommunikation sind sie uns meilenweit voraus und fangen jede noch so kleine Stimmung auf. Auch wenn es manchmal schwierig erscheint einem Hund zu vermitteln, was man sonst in Worte fassen würde, mit der Zeit wird es immer einfacher. Und auch das ständige Lesen der Hundesprache macht einen zu einem aufmerksameren Beobachter und sorgt letztendlich für eine viel unmittelbarere Verbindung zum Hund, als es unser Geplapper jemals könnte.

Und wenn er, wie hier auf dem Bild, seine alte Hundewiese betrachtet, ganz in sich versunken, dann weiß ich, das er hier sieht, wie er mit so vielen Hunden tobte, in den Bach hüpfte, mit mir Suchspiele veranstaltete, hach ja, das ganze Programm eben.

 

 

 

 

Hunde können uns einiges beibringen

Über diesen Punkt könnte ich vermutlich ein Buch schreiben. Ähm, was ich ja gerade tue. Es passiert nicht selten, dass ich meinen Hund beobachte und dabei etwas neidisch werde: Dieser kleine große Wollknäuel ist so unbeschwert,  voller Lebensfreude und nie nachtragend.
IMG_0890Vor ein paar Wochen habe ich zu genau diesem Phänomen im Internet eine Zeichnung gesehen, die mich ganz schön zum schmunzeln gebracht hat. Die Überschrift lautete: „Why your dog is happier than you.“, darauf zu sehen Mensch und Hund bei einem Spaziergang in einer Landschaft, beide mit einer Gedankenblase. Die Gedankenblase des Zweibeiners ist voll mit allem möglichen Zeugs: Sorgen, Ängsten, Wünschen, Zukunft und Vergangenheit. Und in der des Hundes ist nur eins zu sehen: Das gleiche Bild auf das man schaut. Hund mit Mensch in Landschaft. Ende. Mehr als das was gerade ist, ist in der Gedankenblase des Vierbeiners nicht zu finden.
Bumm, dieses Bild ist hängen geblieben.
Man stelle sich doch mal vor, der moderne Mensch müht sich in Meditationskursen und Achtsamkeitsgruppen, in Ratgeberbüchern und philosophischen Ausschweifungen ewig ab, um in Zukunft(!) irgendwann endlich bei diesem sagenumwobenen Glücklichsein anzukommen. Und da kommt mein völlig verpeilter Fluffy von Hund um die Ecke und was macht er? Er IST es einfach. Hier und jetzt. Ganz schön Zen mein Hund, oder? Okay, nicht nur meiner. 

 

Vermutlich werde ich nie so in mir ruhen wie mein Hund es tut. Aber ich kann auch so ganz ehrlich sagen: Ich liebe meinen Hund und würde ihn nie wieder hergeben.

Morgenroutine – ich vor ein paar Monaten

Morgenroutine – ich vor ein paar Monaten

Obst, Morgenroutine

 

Kennt ihr das, wenn man morgens um sieben aufwacht, gesund frühstückt, Yoga macht und dann so gut drauf ist dass man einfach alles schafft, was man sich vorgenommen hat und abends dann zufrieden und glücklich ins Bett fällt?nne das nicht. Auf dem Weg dahin begegne ich nämlich immer matschigen Hundepfoten, Hunde-Wehwehchen, Instagram, What’s App-Konversationen, Notfellen, Unordnung die ich am Morgen aufräume, abgesplittertem Nagellack und der Frage warum ich das alles überhaupt mache. Ich sehe Mütter mit sechs Kindern und Vollzeitjob, die nebenbei Chinesisch lernen und ein Haus renovieren. Und frage mich ob mein Tag wirklich genauso viele Stunden hat wie ihrer.

Das Tagesende wirft immer diese eine stechende Frage auf: Wo ist die Zeit geblieben? Und was hab ich damit gemacht? Ich rede hier nichtmal von Sonntagen an denen man mit Hunden und Kind auf der Couch lümmelt, Instagram anschaut, lacht und sich gegenseitig ärgert und plötzlich merkt dass es dunkel wird. Sondern von Tagen an denen man das Gefühl hat sich kaum hingesetzt zu haben und trotzdem nicht so genau weiß was man gemacht hat. Weil es hier und da immer noch staubig ist. Die Glühbirne immer noch nicht ausgewechselt. Und man sich zu keiner Minute mit den Dingen beschäftigt hat für die man wirklich brennt. Sondern nur mit: Zeugs. Pflichten-Dingsbums. Nötigem Bäh-Kram. Und dann bewundere ich Menschen, die ganz im Studentengeist einfach sorglos in einer riesigen Unordnung leben und einen Scheiß drauf geben perfekt organisiert zu sein. Die nur einmal im Monat Staub wischen, ihren Briefkasten nur leeren wenn nichts mehr reingeht und für einen sauberen Teller erst einmal spülen müssen. Aber machen diese Menschen mit ihrer gewonnenen Freizeit dann auch mehr von dem was sie wirklich tun wollen? Oder gucken die einfach noch mehr Katzenvideos als ich und sind Abends genauso unzufrieden?

Ich brauche jedenfalls eine Morgenroutine. Nicht für Hautpflege und Make-Up. Sondern als Werkzeug, als Startrampe für gute Tage – was auch immer das heißen mag. Wenn ich nur das mache was gerade anfällt, habe ich den ganzen Tag was zu tun und doch nichts gemacht.

Also los liebe Morgenroutine, ich erwarte von dir:

  • Tee statt Kaffee
  • wach werden ohne Radio/Fernsehen oder anderen Lärm
  • gesundes Frühstück
  • Yoga oder irgendwas für mein Körpergefühl (ab Juni geht es wieder los)
  • einen Tagesplan mit Dingen die will und nicht nur Dingen die ich muss
  • einen ehrlichen Check ob diese gewollten Dinge mich auch meinen Zielen näher bringen und nicht nur Zerstreuung sind
  • ein äußeres Erscheinungsbild das mir erlaubt die Tür zu öffnen und rauszugehen (bei der ersten Hunderunde sehe ich für gewöhnlich aus wie ein Zombie und will niemandem begegnen)
  • Abends noch genug Raum für Blödkram und Zerstreuung

 

Erdbeer-Lassi aus drei Zutaten

Erdbeer-Lassi aus drei Zutaten

 

 

Habe ich schon mal erzählt, dass ich absolut verrückt nach Lassis jeglicher Art bin? Lassis sind cremig. Und erfrischend. Und überhaupt einfach großartig.

Deswegen konnte ich es mir nicht nehmen lassen und habe euch heute zur Feier der Erdbeersaison einen easypeasy Erdbeer-Lassi mitgebracht. Einen fruchtigen, cremigen und extra erdbeerigen Lassi aus drei Zutaten. Klingt verlockend, oder?

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Aber was ist Lassi überhaupt?

Lassi ist die Bezeichnung für ein vorwiegend indisches Joghurtgetränk. In Deutschland wird der Produktname Lassi von verschiedenen Herstellern für Joghurtgetränke mit Fruchtgeschmack verwendet.

Da haben wir’s. Joghurt und Früchte sind die Grundlage für einen guten Lassi. Diese Superkombination ergänzen wir nur noch um eine kleine Zutat…

 

Der Erdbeer-Lassi besteht aus Erdbeeren, Joghurt und Honig. That’s it.

Mit kaum einem Getränk könnt ihr euch schneller und köstlicher verwöhnen.

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ERDBEER-LASSI – SO GEHT’S

Für das erfrischende Joghurtgetränk putzt ihr die Erdbeeren und mixt sie im Anschluss mit Joghurt und Honig zu einem großen Glas Erdbeerglück.

Je dicker und cremiger der Joghurt, desto cremiger euer Lassi. Greift für den schnellen Joghurtdrink also ruhig zu Varianten mit höherem Fettgehalt wie griechischem Joghurt.

 

Das Beste: Ihr könnt den Lassi nach Belieben abwandeln.

Wie wäre es zum Beispiel mal mit Heidelbeeren, Himbeeren oder Ananas?

Auch bei dem Süßungsmittel könnt ihr euch austoben. Ihr steht auf Reissirup? Ab damit in den Lassi. Auch Agavendicksaft oder Ahornsirup machen sich hervorragend.

 

Erdbeer-Lassi ist ein erfrischender Mix aus frischen Erdbeeren und Joghurt, verfeinert mit ein wenig Honig. Fruchtig, cremig und extra erdbeerig – so lassen wir es uns schmecken.

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VORBEREITUNG

5 Minuten

KOCHZEIT

GESAMTZEIT

5 Minuten

 

Autor: Frau Wunderfein

Portionen: 2 Portionen

ZUTATEN

  • 400 g Erdbeeren
  • 2 bis 3 TL Reissirupu / Honig/ Agavendicksaft
  • 250 g Joghurt und/oder Quark eurer Wahl

ANLEITUNG

  1. Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.
  2. Erdbeerhälften zusammen mit dem Honig zu Erdbeerpüree pürieren
  3. Joghurt hinzugeben und weiter mixen, bis alles schön zartrosa und gut vermischt ist.
  4. Kalt servieren.

 

NOTIZEN

Je cremiger der Joghurt, desto cremiger wird auch der Erdbeer-Lassi.

Wenn ihr euer Repertoire an schnellen und erfrischenden Drinks aufpolieren wollt, ist der Erdbeer-Lassi perfekt für euch.

Meine Lieben, wem darf ich ein Gläschen cremigen Lassi rüberschieben?

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Zucchini-Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Feta

Zucchini-Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Feta

Momentan bekomme ich einfach wieder Lusta auf  Zucchini-Nudeln. Jaaaa. Frau Wunderfein mag jetzt wieder Pasta, ganz ohne Pasta.

Die Zucchini-Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Feta sind aber auch ein Traum. Knackige Zucchini-Nudeln, Olivenöl, getrocknete Tomaten und cremiger Feta – DAS nenne ich Low Carb Soulfood…

 

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Sooo meine Lieben, heute sprechen wir Klartext.

Na, was macht die Strandfigur? Alles im grünen Bereich? Tippitoppi. Nein? Wilkommen im Club! Ich sag es euch, nach den ersten sonnigen Tagen mit Kurzehosenwetter bin ich plötzlich super motiviert, hier und dort ein paar Kalorien zu sparen.

Aber deswegen auf ein köstliches Abendessen verzichten? No way!

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Wir wissen nämlich: a) Richtig lecker essen und dabei b) trotzdem Kalorien sparen geht! Bestes Beispiel sind die Zucchini-Nudeln mit getrockneten Tomaten und Feta.

Lasst uns eine Minute träumen. Knackige Zucchini-Nudeln. Zerkrümmelter Feta. Getrocknete Tomaten. Kuscheln sich in würziges Olivenöl und Zitronensaft. Ein wenig Salz und Pfeffer dazu.

Super einfach, super lecker und Low Carb obendruff. Bonus: Für dieses Rezept braucht ihr nur 7 Zutaten und 10 Minuten Zeit.

 

Am einfachsten bekommt ihr eure Zucchini-Spaghetti mit einem Spiralschneider hin. Mit diesem praktischen Teil zaubert ihr in zwei Minuten perfekte Zucchini-Nudeln.

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Ich bin mir sicher, diese Zucchini-Spaghetti werdet ihr lieben!

DIE ZUCCHINI-SPAGHETTI MIT GETROCKNETEN TOMATEN UND FETA SIND:

  • Schnell.
  • Einfach.
  • Low Carb.
  • Sättigend.
  • Vollgepackt mit Feta und getrockneten Tomaten.
  • In 10 Minuten auf dem Tisch.

Schnell, einfach und richtig lecker – die Zucchini-Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Feta sind der perfekte Low Carb-Genuss. Gönnt euch das Rezept als Hauptspeise oder leckere Beilage.

 

 

LOW CARB ZUCCHINI-SPAGHETTI MIT GETROCKNETEN TOMATEN UND FETA
GESAMTZEIT
Autor: Frau Wunderfein
Portionen: 1
ZUTATEN
  • 2 große Zucchini
  • 70 g getrocknete Tomaten
  • 3 EL Tomatenöl, alternativ Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 100 g Feta
ANLEITUNG
  1. Zucchini mit dem Spiralschneider zu Zucchini-Saghetti drehen. I
  2. Die getrockneten Tomaten hacken. Mit dem Öl in eine große Schüssel geben.
  3. Abgetropfte Zucchininudeln zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben.
  4. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Auf einen großen Teller geben und mit zerkrümeltem Feta genießen.
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