Geschichten, Landleben, Bücher, Hunde

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Kategorie: Natur & Heilen

Kurkuma – Paste für Alle :-)

Kurkuma – Paste für Alle :-)

Seit 10 Jahren lebt mein Chicco bei uns. Ein süditalienischer Straßenhund, der nicht unterzukriegen ist. Leishmaniose, Gewehrkugeln und eine Ladung Schrotkugeln können ihn nicht aufhalten.

Als ich anfing mich mit Leishmaniose zu beschäftigen wurde mir klar, alle Medikamente die auf Magen, Niere und Leber gehen, kommen für uns nicht in Frage.

Mit Kräutern und Gewürzen habe ich mich schon immer beschäftigt. Auf einem Ayurveda-Kochkurs bin ich mit Kurkuma in Kontakt gekommen. Okay, ich habe es gegessen und war erstaunt welche Wirkung es auf meinen gesamten Stoffwechsel hat.

Nun ja, Chicco hatte schon immer Probleme mit seinen Gelenken und und und… also probierte ich es mal bei ihm. Es hat ihn nicht umgebracht :-) :-) Also bekommt er es seit 10 Jahren regelmäßig. Zuerst als Messerspitze ins Futter und irgendwann habe ich auf Vorrat diese Paste hergestellt, die ich während meiner Internetrecherchen fand.

Ich habe hier jetzt noch den Pfeffer für euch aufgeschrieben. Hach, ich höre dazu unterschiedliche Meinungen…

Kurkuma – der asiatische gelbe Ingwer – ist bisher nur wenig bekannt als Ergänzung für Hunde, befindet sich aber auf dem Vormarsch. Er wirkt antioxidativ, schmerzlindernd, hemmt Entzündungen und soll ebenfalls eine hemmende Wirkung auf Krebszellen haben. Zu beachten ist, dass seine Aufnahme und Absorption sehr begrenzt möglich sind und er daher von einem Öl und schwarzem Pfeffer begleitet werden sollte. Am besten stellt man die sogenannte Kurkuma-Paste her. Diese kann man kurweise, als Unterstützung bei Erkrankungen oder als vorbeugende Maßnahme zur Gesunderhaltung einfach ab und an mal zum Futter geben.

So könnt ihr die Paste selber machen:

Kurkuma-Paste:
1/2 Tasse Bio-Kurkuma (125 ml)
1 – 2 Tassen Wasser (250 bis 500 ml)
2 – 3 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/4 Tasse Bio Kokosöl (70 ml)

Kurkuma und 1 Tasse Wasser in einen Topf geben und bei niedriger Temperatur in 7 – 10 Minuten zu einer Paste rühren (nicht kochen). Eventuell muss man noch etwas Wasser zufügen. Abkühlen lassen, Pfeffer und Öl zugeben und sehr gut verrühren. Dann im Glas mit Deckel im Kühlschrank aufbewahren, hält ca. 2-3 Wochen.

Kleine Hunde ¼ TL pro Tag, mittlere ½ TL pro Tag, große Hunde 1 TL pro Tag, am besten einschleichen.

Die US-amerikanische Tierärztin Dr. Karen Becker ist bekannt für ihren ganzheitlichen Ansatz und nutzt Kurkuma gerne in ihren ganzheitlichen Therapien. Was Kurkuma aus ihrer Sicht kann:

  • bringt den Verdauungstrakt ins Gleichgewicht
  • fördert die Gesundheit von Augen und Haut
  • fördert gesundes Blut und Kreislauf
  • unterstützt das Immunsystem
  • normalisiert Cholesterinspiegel und Blutzucker
  • unterstützt und verbessert Stresstoleranz
  • fördert Gesundheit von Bewegungsapparat und Gelenken
  • fördert gesunde Leberfunktionen und LeberentgiftungHier habe ich euch noch ein englischsprachiges Video eingefügt:
Das Homöopathie-Dosierungs-Märchen

Das Homöopathie-Dosierungs-Märchen

ARNICA C30 -„Das kannst Du ruhig mehrmals täglich nehmen!“ ..am besten noch über einen längeren Zeitraum…Leider höre und lese ich diese oder ähnliche Empfehlungen von Hochpotenzen (also zB C30) immer öfters.

BITTE NICHT NACHMACHEN!!!
Gibt man so eine Hochpotenz in hoher Dosis über längere Zeit kann es zu einer sogenannten Arzneimittelprüfung kommen, d.h. das Tier kann viele der im Arzneimittelbild beschriebenen Symptome ausbilden. Also das Tier kann die Symptome ausbilden, die man eigentlich heilen wollte, im schlimmsten Fall in verstärkter Form. Wenn ich mir so manche Arzneimittelbilder anschaue…gruselig…


Eine einmalige Gabe einer C30 hat eine starke Wirkung (Tiere reagieren sogar noch sensibler als wir Menschen) und kann wochenlang anhalten. Eine Gabe von 3-5 Globuli einmalig ist ausreichend. Nicht einmal täglich oder einmal stündlich, Einmal! Die Globuli können „trocken“ direkt auf die Zunge oder in etwas Wasser gelöst werden, so können sie direkt besser über die Schleimhäute aufgenommen werden. Der Optimalfall wäre, das Mittel passt exakt auf die Erkrankung, dann kann es wirklich was bewegen.

Anders verhält es sich mit den Niedrigpotenzen, wie einer D6, in dem Fall gilt tatsächlich „Viel hilft Viel“. Dass allerdings auch nur über einen gewissen Zeitraum.

Und dann gibt es da noch die Q- und LM-Potenzen…die jedesmal verdünnt und geschüttelt werden müssen, bevor sie eingenommen werden..
Ebenso wenig bringt eine prophylaktische Einnahme von Homöopathika. Diese kann wieder zu einer Arzneimittelprüfung führen… Homöopathie kann nur dort wirken, wo auch Symptome vorhanden sind, das ist ihr Funktionsprinzip.
Sollte unabhängig von der Potenz keine Besserung der Symptome auftreten, gilt es die Arzneimittelwahl und auch die Potenz zu überdenken.

Dein Tierheilpraktiker wird Dir weiterhelfen

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