Geschichten, Landleben, Bücher, Hunde

Geschichten, Landleben, Bücher, Hunde

Kategorie: Leben & Lieben

Die Glücksliste für trübe Tage

Die Glücksliste für trübe Tage

Manchmal kommt es mir vor, als ob die Sonne einfach nicht scheinen mag.

draußen nicht und in unseren herzen auch nicht. Aber die Sonne – sie ist ja trotzdem da.

Oben am Himmel gibt sie stets ihr Bestes, damit wir es hell und warm haben…

Und so wie mit der Sonne, so ist es auch mit den Glücksmomenten im Alltag.

Wir nehmen sie vielleicht manchmal nicht wahr, aber sie sind immer da. Und wenn wir unsere Sinne für sie öffnen, dann machen sie unsere Herzen hell und warm.

Der Fotograf und Autor Jochen Marius beschreib es sehr treffend so:

„Ein kleines Lächeln, ein freundliches Wort, ein paar gute Wünsche, eine kleine Postkarte, ein Strauß Blumen – das sind die kleinen Sonnen,
die wir füreinander scheinen lassen können. Sie strahlen uns an, wenn die große Sonne mal nicht scheint.“

Habt Ihr auch solche „kleinen Sonnen“ im Alltag?
Pssst…. ich verrate meine „kleinen Sonnen“….

Das sind sie:

Verstecken spielen – wie früher

Luftküsse

Im Buchladen stöbern

Mit meinen Hunden aus dem Fenster schauen

Eine neue Handschrift üben

Lavendel-Duft

Eine Umarmung aus heiterem Himmel

Lauschen was Regen und Wind zu erzählen haben.

Meine innere Kraft spüren

Einen Sonnentanz aufführen

Kerzen anzünden – und bei jeder Kerze einem lieben Menschen und/oder Tier
etwas Gutes wünschen

Kissenschlacht

 

 

Hundeseniorengelüste, Fahrrad fahren und selbstgebackene Hundemuffins – mein Wochenglück

Hundeseniorengelüste, Fahrrad fahren und selbstgebackene Hundemuffins – mein Wochenglück

Jede Woche erzählt Fräulein Ordnung von ihrem kleinen Wochenglück auf ihrem Blog http://fraeulein-ordnung.de/ Wer möchte ist herzlich eingeladen es ihr gleich zu tun.
Hier bin ich heute mit meinem Wochenglück-Rückblick
Chicco – mein Seelenhund
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15 oder 16 Jahre ist er mittlerweile. Kilometerlange Spaziergänge sind nicht mehr sein Ding. Überall dabei sein, auch nicht mehr unbedingt. Sein Temperament zurückfahren – ähh Fehlanzeige. Ist er mittlerweile bei Spaziergänge immer etwas hinter uns, überkam es ihn beim Anblick zweier Hundedamen, welche an uns vorbeiflitzten. Er fand wohl Sie schick und überholte uns mit einer jugendlichen Leichtigkeit und rannte die nächste ca. 150 m mit diesen beiden Damen…. danach blieb er stehen und schaute zu uns. Hmm, ja was mache ich jetzt? Diese Frage stand ihm ins Gesicht geschrieben. Er wartete auf uns – es fiel ihm aber schwer. Man sah es ihm an…..
Fahrrad fahren am Main entlang
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Wer den bayerischen Untermain noch nicht kennt… Sommer, Fahrrad fahren, das Leben geniessen   –  kilometerlange Fahrradwege am Main entlang, kleine Buchten um die Füße ins Wasser einzutauchen und auch Schafe :-). Für die Mountainbiker gibt es verschiedene Trails. Ich liebe es mit meinem Fahrrad die Strecken immer und immer wieder zu fahren.
Hundemuffins bei denen Eure Hunde Euch den roten Teppich ausrollen :-)
Hunde-Cupcakes

Was Ihr dazu braucht…. <3

 Schinkenwürfel

 1 Banane (schön reif, gern schon braun)

 1 mittelgroße Karotten

 ein paar Stängel Petersilie

 2 Tl Kokosöl

 8 Eßl Haferflocken

 300g (helles) Dinkelmehl

 Für das Frosting:

Frischkäse

Lebensmittelfarbe

Die Banane wird mit einer Gabel zermatscht und in eine Rührschüssel gegeben. Sie bringt eine natürliche Süsse in die Muffins und enthält zudem noch zahlreiche Spurenelemente wie Kalium, Magnesium und Zink.

Jetzt wird die Möhren fein gerieben,die Petersilie wird fein gehackt und ab in die Rührschüssel.

Das Kokosöl, die Haferflocken und das Dinkelmehl zugeben und alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes oder einer entsprechenden Küchenmaschine verrühren.

Die Möhren enthalten viele B-Vitamine, ausserdem Betacarotin, Folsäure und Pektin – wirken aber nur in Verbindung mit Öl :-)Danach ab in den Backofen für ca. 20 min bei Umlufthitze 170 – 180 °Grad.

In der Zwischenzeit den Frischkäse mit etwas Wasser glatt rühren, wer will Lebensmittelfarbe hinzugeben – ich hatte noch welche und zack nachdem die Muffins abkühlten mit einer Spritztüte den Frischkäse auf die Muffins. Die Zuckerherzen habe ich übrigens nur fürs Foto aufgestreut. *Hachja*

Die Macht der kleinen Schritte – 100-Tage-Projekt

Die Macht der kleinen Schritte – 100-Tage-Projekt

Ich will euch etwas sagen, was auf den ersten Blick ganz und gar nicht glamourös wirkt – jedoch auf die lange Sicht gesehen eine enorme Power in sich trägt.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Instanterfolge und schnelle Ergebnisse zählen:
Welche Zahlen kannst du vorweisen?
Welche Ziele hast du erreicht?
Welche Erfolge kannst du nach 6 Monaten erzielt?

Die Medien suggerieren uns, dass vieles über Nacht geht – vom finanziellen Erfolg (Millionär bis 30 durfte kein Problem sein?) über Gewichtsabnahme (in 3 Wochen zur Bikinifigur! Und jedes Jahr fallen alle darauf rein!) bis zur Persönlichkeitsbildung (werden Sie jetzt glücklich!).

Es mag eine Handvoll Geschichten geben, die tatsächlich mit viel Glück und Kapital genauso funktioniert haben – aber es ist so unwahrscheinlich, dass du auch gleich dein Geld in eine Lotterie stecken könntest.

Ich liebe Menschen, die  träumen.
Wer nicht träumt, kann sich auch gleich einen Sarg bestellen – wofür bist du sonst auf dieser Welt?
Ich liebe Menschen, die GROß träumen.
Eine Freundin fragte mich vor ein paar Monaten, was ich erreichen will. Da sprudelte ein Wort aus meinem Mund, welches ich vorher noch gar nicht bewußt aussprach: Weltherrschaft ! Nach einer Schrecksekunde mussten wir herzhaft lachen.

Aber ich habe etwas gegen Luftschlösser!

Du kannst dir noch so großartige Dinge „erträumen“ – aber wenn das Ganze in deinem Kopf bleibt, und niemals zur Geburt kommt, dann haben wir alle nichts davon.
Weder du, noch der Rest der Menschheit.

Deshalb will ich dir heute zur Inspiration einige wichtige Dinge sagen – das wird vielen ENORM weiterhelfen, also öffne dein Herz und los geht’s!

1. Lass mich zuerst das Wort „Traum“ genau definieren.

Sonst liegst du Abends im Bett und träumst von deinem Märchenprinzen, und „FrauWunderfein hat aber gesagt, es ist gut, wenn man einen Traum hat!“ – und wir reden völlig aneinander vorbei.

Ein Traum ist etwas, dass immer anderen dient – das hat Liebe so in sich.
Das, was in deinem Herzen brennt, wird immer anderen dienen, sie bereichern, sie glücklich machen, ihr Leben einfacher und schöner machen, usw. – DAS IST EIN TRAUM.

„Ich will mal Millionär werden“ – das meine ich NICHT.
„Ich will mal Millionär werden, damit ich andere großzügig und jederzeit unterstützen kann, jungen Menschen Möglichkeiten öffnen und in neue Energien investieren, um sie zu fördern.“ – das ist, wovon ich spreche.
Unterschied klar, oder?

„Ich träume von einem Haus am Strand, irgendwann… ja, dann…“ – ist auch kein Traum!
Es ist höchstens ein Wunsch (welchen du natürlich haben darfst, ist kein Ding).
„Ich träume von einem Haus am Strand, indem sich Menschen treffen können, die eine Auszeit brauchen, und die ich dort verwöhnen kann.“ – das ist, wovon ich spreche.

Wenn das soweit klar ist, gehen wir zum nächsten Punkt…

2.  Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Weißt du, was mein wichtigster Rat an dich wäre?
MACH EINFACH.

Fange einfach an – egal, ob es schon ausgereift ist, du alles klar vor dir siehst, ob du weißt, dass „genau DAS mein Ding ist.“ – egal.
Mach‘ einfach!
Probiere Dinge aus, geh mal ein Risiko ein, schau dir das und jenes an, spiele einfach ein bisschen!
Hör mal kurz in dein Herz hinein:
wenn es keine finanziellen Beschränkungen geben würde, und du nicht scheitern könntest: WAS WÜRDEST DU DANN MACHEN WOLLEN?“

„Aber FrauWunderfein, ich weiß gar nicht, was ich will…“
Nicht schlimm!
Dann mache mal einfach, was dir Spaß macht.
(etwas, was dich vorwärts bringt, ist klar.)

Angenommen mal, du weißt bereits, in welche Richtung es geht, dann:

3. Verliere dich nicht in Professionalität.

Manche warten auf DEN perfekten Laden und DEN perfekten Geschäftspartner und DIE perfekte Ausrüstung und DIE perfekte Location und DIE perfekte Homepage bis es endlich losgehen kann.
Und deshalb dauert es Jaaaaahre, oder findet gar nicht erst statt.

Ich liebe Professionalität!
Aber sie hat für mich viel mehr mit der Persönlichkeit und dem Auftreten eines Menschen zu tun, als mit den äußeren Bedingungen.

Lass dich nicht von eigener, selbstauferlegten Perfektion bremsen!
Du hast im Moment vielleicht nicht die idealen Voraussetzungen, aber du kannst trotzdem schon kleine Schritte in die richtige Richtung gehen!

Ich bin immer wieder erstaunt, dass Menschen von Dingen träumen, und dann aufgrund von überhöhten Vorstellungen nichts zustande kommt.

Man kann in beinahe JEDEM Bereich schon mal loslegen – oder sich zumindest gründlich vorbereiten.
Und all dies sieht oft sehr unspektakulär und unglamourös aus.

„Aber FrauWunderfein, ich habe wirklich NICHTS in der Hand!“

Du hast DICH.

Erfolg ist niemals ein Resultat von Perfektion – es ist ein Resultat von Persönlichkeit!
Du kannst immer in DICH investieren.
Dich selbst weiterentwickeln, lernen, dich zu lieben, dir zu vertrauen, entspannt zu sein, locker zu bleiben, nicht den äußeren Umständen zu glauben, usw.
Das liest sich alles nicht soooo aufregend – aber es IST absolut notwendig und wichtig.
DU bist das Wichtigste an dem Ganzen.

„Wie… ich dachte, es geht um andere?“

Ja und nein.
Nur wer stark ist, kann andere stark machen
Was nützt dir denn dein Haus am Meer oder dein Laden, wenn du depressiv bist, und folglich keiner kommen will, weil die Atmosphäre darin so mies ist?

Deine persönliche Attraktivität ist der Schlüssel.
Deshalb ist es notwendig, dort Zeit zu investieren – wie auch immer das dann aussieht.
(wenn es passt, dann werde ich auf den Bloggerworkshops noch einiges dazu sagen).

Noch mal ein Wort zur Perfektion:
du brauchst nicht alles perfekt haben, um zu starten!
Meistens brauchst du ganz, ganz wenig!

Also überleg kurz: was kann ich?
Und was steht mir im Moment zur Verfügung?
Was sind meine jetzigen Möglichkeiten?

Und mit dem Wenigen fängst du einfach mal an.
Das sieht zwar dann aus wie kleine Brötchen backen, und ist nicht so sexy, wie wenn du 5000,-€  für das perfekte Layout ausgegeben hast – aber unterschätze nie die Macht der kleinen Schritte!

Viele verachten das (oft unbewusst) – aber das solltest du nie tun.

Stichwort zum Thema: „was JETZT möglich ist“:

 

 

„Wie soll ich das denn schaffen, FrauWunderfein? Die Macht der Gewohnheit scheint einfach übergroß. Auch an Dingen, die uns nicht guttun, halten wir unwillkürlich fest , und ärgern uns fürchterlich bei jedem gescheiterten Versuch, endlich etwas zu verbessern.

Genau diese Angst nehme ich dir heute.
Mache dir keine Gedanken, folge immer deinem Herzen und mache KLEINE SCHRITTE.
Auf dich warten so großartige Möglichkeiten, du brauchst KEINE SEKUNDE denken, du könntest etwas verpassen.
Es gibt so, so soooo viel mehr, als du dir vorstellen kannst: an Ideen, an beruflichen Möglichkeiten, an offenen Türen, an Karrierechancen, an neuen Wegen zum finanziellen Erfolg
Und nur, weil du sie noch nicht SIEHST, hast du Angst.
Das verstehe ich zwar, aber diese Angst begrenzt dich ohne Ende, macht dich klein und gewöhnlich – und wer will das schon?

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswerter machen. Die nächsten 100 Tage wirst du auf meinem Instagram Account jeden Tag eine kleine Anregung für den Tag finden!

 

DU BIST IMMER DIE AUSNAHME, DEIN FALL IST ANDERS!

 

Soll ich dir ein Geheimnis verraten?

Ich sag’s wie es ist:
Wenn du der Liebe vertraust, dann wird sie immer alle deine Wünsche BEI WEITEM übertreffen, alle deine Ziele toppen, dich an ungeahnte Orte bringen, und dir Dinge zeigen, von denen du zu träumen nicht gewagt hättest.

Alles, was ich dir an Inspiration liefere, ist so viel mehr als die Worte, die ich gerade geschrieben habe:
ES IST PURE LIEBESENERGIE.

Die entspannt dich und pusht dich gleichzeitig, sie macht dich leicht und vertrauensvoll – ganz wie ich es bin!

Wenn du also nichts kapiert hast, aber du jetzt innerlich spürst:
„ach, bei mir passt alles.“ – dann hast du alles verstanden!

Mehr wünsche ich mir gar nicht ;). Mal schauen was die nächsten 100 Tage aus unserem Leben machen :-)

Frau Wunderfein

Dein Fall ist anders

Dein Fall ist anders

Stell dir vor, du gehst morgens einkaufen, und präsentierst anschließend daheim voller Stolz deine vollen Einkaufstüten.
Du hast diesmal mitgebracht:

– verschimmeltes Obst,
– welkes Gemüse,
– kaputte, alte und stinkende Kleidung,
– schmutzige ausgelatschte Schuhe,
– gebrauchte Taschentücher,
– modrige, wurmbefallene Möbel.

Ist ja so ungefähr das, was du in der Regel einkaufst, richtig?
Und alle zusammen:
„NEEEEEEEIN, Tanja, das ist doch eklig….“

Ich sage dir heute etwas:
das ist so ungefähr das, was du in der Regel in deinen Kopf lässt!
Kein Witz!

Du holst dir – ohne dir dessen bewusst zu sein – Tag für Tag irgendwelchen Schrott in dein Köpfchen, bringst ihn mit nach Hause, und nimmst ihn sogar mit ins Bett!
(Manch‘ einer muss dafür noch nicht mal sein Haus verlassen, hö hö… )

Und dann wunderst du dich, dass es dir nicht gut geht?

Schau, da draußen schwirren jede Menge Energien/Gedanken/Stimmungen.
Mal sind sie ganz o.k., meist sind sie nicht ganz so gut.

Das sind in der Regel Dinge, die dir „normal“ vorkommen, und sich bereits so natürlich anfühlen, dass es dir nicht mal auffällt!

„wie soll ich das alles schaffen, dass überfordert mich…“
„boah, dieser Mensch regt mich auf…“
„ich könnte schon wieder davon laufen, immer der gleiche Mist…“
„ich kann nicht mehr…“
„war ja klar, dass es nicht klappt/schief läuft/wieder nichts wird…“
„ich glaube, die Grippe geht um, bestimmt erwischt’s mich auch noch…“
„war ja wieder typisch, dass ich Pech habe…“
„ich habe echt nur Probleme…“
(Setze einfach das Passende ein)

Glaub mir: dieses Zeug denken die allermeisten Menschen!
Es beschäftigt sie (aus verständlichen Gründen), es verdirbt ihnen den Tag, es lässt sie um sich selbst drehen, es hält sie gefangen und lässt sie nicht das Leben genießen.

Mag ja sein, dass es bei den meisten genauso läuft – und bei dir dein ganzes Leben lang bisher – aber heute ändern wir das!

DEIN FALL IST ANDERS.
BEI DIR IST ES NICHT WIE BEI DEN ANDEREN MENSCHEN.

FÜR.DICH.LÄUFT.ES.ANDERS.

Die Preise steigen, und alle jammern deswegen?
Du hast jederzeit genug finanzielle Möglichkeiten, um mehr als genug zu haben, und andere auch noch beschenken zu können.

Die neueste Panikmache wegen Lebensmittelskandal/Grippewelle/etc.?
Dir wird nichts schaden, selbst wenn du es zu dir genommen haben solltest.

Du hast sehr viel Arbeit und nur knapp Zeit?
Du wirst alles hervorragend schaffen, ohne das Wort „Stress“ überhaupt in Erwägung zu ziehen.

Du weißt nicht, wie es in deinem Leben weitergeht?
Du bist völlig entspannt und locker, weil du weißt, dass du genau zum richtigen Zeitpunkt weitergeführt bist, und du nichts verpassen kannst.

NUR, WEIL ALLE ANDEREN so reagieren, heißt das für dich noch lange nicht, dass du da mitmachst, oder dir das Zeug „ins Haus holst“.

Du holst dir keine Angst, kein Gejammer, keine fremden Sorgen (steht doch geschrieben: „sorgt euch um NICHTS.“), keine Selbstzweifel („passt das mit mir, bin ich gut genug, mache ich das richtig, schaffe ich das?“), keine Stressenergien („wie soll ich das mit dem Lernen nur schaffen?“), keine Minderwertigkeit oder Neid („alle haben es besser/haben schon einen Job/Kinder/ein Haus/einen Porsche/etc….“), keinen Selbstmitleid…
du holst dir NICHTS EKELHAFTES VON DRAUßEN in dich hinein, alles klar?

„Aber ich muss mir das nicht holen… ich habe das bereits in mir drin…“

Wenn du dich für die Liebe entschieden hast, dann hast du das nicht!
Es nur eine Energie, die du dir eingefangen hast – spätestens an dieser Stelle ist jetzt Schluss damit!
Es mag sein, dass es sich so „anfühlt“, wie wenn DU es wärst, aber das ist nur ein schwacher (zugegebenermaßen sich glaubwürdig anhörender, aber was soll’s) Mist von unten.

Nicht deine Baustelle,
nicht dein Bier,
nicht dein Spielplatz,
nicht dein Bereich,
weg da!

„Aber ich muss doch meine Probleme lösen…“

Weißt du, dass man auch Probleme lösen kann, ohne darüber großartig nachzudenken – quasi im Vorbeigehen nebenher?
Aus der Intuition heraus, mit einer Lockerheit, Freude und einer inneren Überzeugung „nichts kann sich mir in den Weg stellen!“
Weil man weiß: das läuft :).

Ja, das geht!
Und noch viel besser ist, wenn es einem gar nicht erst auffällt, dass es ein Problem gibt, harr harr – was bitte ist denn FÜR DICH ein Problem, wenn es keins für Gott ist?

Bei dir ist es nämlich so:

DU BIST EIN AUSNAHMEFALL.
DU LÄUFST AUßER KONKURRENZ.
DU KANNST NICHTS VERPASSEN.
DU BIST DAZU GEBOREN, GLÜCKLICH, ERFÜLLT UND ERFOLGREICH ZU LEBEN.
BEI DIR PASST ALLES, ALLES, ALLES.
DU BIST UNENDLICH WUNDERVOLL, SCHÖN, DASS ES KRACHT, UND SO EIN GENUSS, DASS MAN ES KAUM AUSHÄLT VOR GLÜCK IN DEINER NÄHE.
DU GENIESST JEDEN AUGENBLICK, GANZ UNABHÄNGIG VOM MOMENTANEN UMSTAND.
NICHTS KANN DICH STOPPEN, NICHTS KANN DICH DAUERHAFT UNTEN HALTEN, NICHTS KANN DIR DAS GEGENTEIL VERMITTELN.
DIR IST NICHTS UNMÖGLICH.
LIEBE, FREUDE UND ENTSPANNTSEIN IST DEIN NORMALZUSTAND.

WEIL.DU.ES.HALT.BIST.

Mag ja sein, dass du 3423 Menschen kennst, bei denen es schief läuft, und du hättest genügend glaubwürdige Argumente, dass… und Onkel Hans hat auch neulich erzählt… das mag ja alles für andere gelten.
EGAL.
DEIN FALL IST ANDERS.

Und wenn die ganze Welt um dich herum jammert:
du stehst wie so ne deutsche Eiche, freust dich, weil du schon mal mit dem geilsten Menschen ständig zusammen bist (=dir selbst), liebst dich und alle um dich herum, und bleibst locker.
Du nimmst nichts mit, was dir nicht gehört – du brauchst nie mehr etwas Schlechtes im Kopf bewegen „nur, weil das alle so machen.“.

DENN BEI DIR IST ES ANDERS.
Merk dir das, mein Schatz, du bist bevorzugt – an dir wird jeder sehen, wie es ist, wenn man in der Liebe lebt.

Und dabei bleibt’s!

Wollte ich mal eben zur Erinnerung aufschreiben, zum Beispiel so für… mich :-).

Und jetzt küssen wir uns, das macht viel mehr Spaß als z.B…. sich sorgen.
Liebste Grüße

Tanja

p.s. ich bin kurz davor, dir so eine DIY-Anleitung zu posten, damit du daheim ein „MY CASE IS DIFFERENT“-Schild aufhängen kannst – und nicht wieder anfängst, dich mit allen anderen zu identifizieren.
Das ist hier ein Service, wa…

 

Mein Wochenglück 09.12.2016

Mein Wochenglück 09.12.2016

Was hat MICH in dieser Woche glücklich gemacht? Diese Frage stellt Fräulein Ordnung jeden Freitag ihren Leser.

Heute fange ich damit an, zu antworten. :-)

 

Ich bin glücklich über die Kleinigkeiten meines Lebens. Diese Woche genoss ich es neue Rezepte auszuprobieren.

Eines davon war dieser Kürbis mit Couscous-Füllung. Verfeinert habe ich die Füllung noch mit gebratenen Apfelscheiben, Cranberries, Basilikum und gehackten Mandeln. Dazu noch brennende Kerzen …. schön und entspannend. Okay, einen Espresso gibt es jetzt auch gleich noch. :-)

 

 

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Auf Instagram gibt es einen Hashtag #mafflumomente dort kann man – wenn man denn möchte – jeden Tag ein Bild posten mit dem jeweiligen #hashtag der zum Monatsende bekannt gegeben wird. Ich poste nicht täglich, doch hin und wieder, wenn es passend ist sehr gerne. An diesem Tag ging es um #Entscheidungen. Ja, so entschied ich mich, mein Buchprojekt als Entscheidung zu veröffentlichen. Heute ist nun das 1. Kapitel entschieden – was mich sehr glücklich macht. Noch ist es ein „Buch ohne Namen“.

 

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Glücklich macht mich eigentlich täglich mein alter Ego. Chicco! Mit der Zeit werden wir uns immer ähnlicher.

 

 

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So, das war es für diese Woche. Jetzt werde ich mir jeden Tag eine Begebenheit in mein Buch notieren, die mich glücklich machte. Ich bin so in mir und mit meinem Leben zufrieden und trotzdem ist es eine Herausforderung gewesen sein Wochenglück zu benennen. Die Erinnerung verblasst ….

Chicco – Was mit mir passiert, wenn ich mich mag

Chicco – Was mit mir passiert, wenn ich mich mag

Draußen wird es Herbst. Für Chicco und mich ist diese Jahreszeit immer wieder voller Wunder. Morgens oft kalt und grau. Die Nebelschwaden hängen in unseren kleine Tal und wir stehen oben auf der Anhöhe und schauen direkt auf diese Nebelschwaden. Schwups, ein paar Minuten später fangen Sie an zu verschwinden und alle Details kommen ans Licht.  

Diese Woche jährt sich die Aussage einer Tierheilpraktikerin die uns sagte: „Das Dreieck des Todes.“

Gut er hat auch öfter geübt, ob er in einer anderen Variante an meiner Seite sein will.

Ob ihr es glaubt oder nicht, ich bin mit Chicco jetzt bald 10 Jahre verbunden und erkenne erst in den letzten paar Monaten wie sehr wir uns ähneln im Verhalten und wie sich dies auch auf unsere Gesundheit niederschlägt. Verrückt, oder?

Wir geben beide unser letztes Hemd, Grenzen setzen, wenn wir jemanden mögen ist nicht unser Ding. Merkt ihr? Ich schreibe diesen letzten Satz noch in der Gegenwart. Mhmm, seit meinem letzten Urlaub hat sich da einiges verändert.

Ich habe in den letzten Jahren so unglaublich viele Herzensmenschen kennengelernt, dass es mir schon Angst und Bange wurde. Ich dachte immer, dass ich es nicht gewöhnt sei so viel positiven ehrlichen Zuspruch zu bekommen. Dies machte mir wirklich Angst und nimmt/nahm mir auch die Luft. So traurig sich das auch anhören mag. Eigentlich hatte ich immer wieder Menschen in meinem Leben die mir sehr gut taten. Ich konnte nur nicht damit umgehen oder habe Sie nicht gesehen, denn dies wurde von anderen Erlebnissen überlagert.

Während ich dies schreibe liegt Chicco hinter mir auf seiner Decke und die TCM-Leuchte strahlt wohlige Wärme aus, denn heute kommt einfach keine Sonne. Menno! Und was er gerade über meine Gedanken denkt?

Ihr wißt ja, Chicco hat Leishmaniose. Eine Krankheit die immer da ist, mal präsenter mal glaubt man diese besiegt zu haben. Präsenter wird Sie, wenn er sich Streß aussetzt. Genau wie bei mir, sobald ich mich negativem Streß aussetze, schüttet mein Körper Cortisol aus und hört nicht mehr auf.

Jetzt ist es ja ganz einfach eigentlich. Ziel lautet: Allen negativen Streß zu entfernen. Doch was ist eigentlich mein negativer Streß? Während ich mich jetzt auf den Weg mache, dies herauszufinden hat Chicco schon eine Möglichkeit gefunden in seinem Leben widerstandsfähiger zu werden – nein 5:

1. Trete in Verbindung mit der Lebensfreude in Dir

In Dir lebt eine Kraft, die größer ist als alle Sorgen, Ängste oder Diätpläne. Wenn ich mich mit dieser Kraft verbinde und ihr folge, spüre ich Lebensfreude. Wenn ich stattdessen versuche irgendetwas auf Biegen und Brechen umzusetzen, spüre ich nur Druck und Unlust.

Deswegen kooperierte ich damals auch nicht mit meinem Hundetrainer. Ich soll Platz lernen und seine Hunde liegen faul rum und schauen mir zu. Dann der Ton indem er mit mir sprach. Ein Feldwebel hat da ja noch eine zarte Stimme im Vergleich zu ihm. Ne, der wollte einfach nur sein Ego befriedigen. Das nächste Mal hätte ich ihm ans Bein gepieselt. 

Wie wäre es den Tag in Absprache mit Deiner Lebensfreude zu beginnen? Worauf habe ich heute Lust? Was würde mir heute leicht von der Hand gehen?

Mit dem Schnüffelteppich spielen, mmcmmm ja das wäre cool. Ich leg mich gleich mal drauf.

Auf Antworten zu lauschen heißt nicht, dass Du alle wohl durchdachten Pläne plötzlich über den Haufen schmeißen musst, das sollst Du auch gar nicht. Es heißt einfach nur, Deiner Lebensfreude Beachtung zu schenken.

2. Nimm Dir ein bisschen Zeit für das Unmögliche

Mit „unmöglich“ meine ich all die Dinge, auf die Du richtig Lust hast, die Du aber hinten anschiebst, weil es im ersten Moment vermeintlich kein Geld bringt – mal in Menschensprache gesprochen.

Für mich war das lange Zeit das Clickern. Doch mit jeden 5 Minuten, die ich als tägliches Minimum mit dem Clickertraining verbringe, steigt meine Lebensfreude – und ich komme Schritt für Schritt näher an mein Ziel.

3. Finde die Angst hinter den Dingen, die Dir keinen Spaß machen

Du gehst bestimmt auch Tätigkeiten nach, die Dir keinen Spaß machen. Das muss aber noch lange nicht heißen, dass Du Deinem Herzen nicht folgst.

Manchmal sind es einfach ein paar störende Gedanken, die aus dem Weg geräumt werden müssen für die Freude.

Denke mal an etwas, das Dir nur zäh von der Hand geht. Vielleicht ist es Blogartikel schreiben, vielleicht Facebook Posts layouten, vielleicht eine neue Landing Page erstellen….

Und dann frage Dich: „Wenn ich wüsste, dass mein Blogartikel, Facebook Post, Landing Page da draussen super gut ankommen wird, mit welchem Gefühl würde ich daran arbeiten?“

Oder frag Dich schlichtweg: „Wovor habe ich Angst?“

Die Antwort kann augenblicklich Motivationsschübe auslösen…

Siehste, deswegen das Clickertraining, es ist einfach ein gutes Gefühl unabhängig zu sein. Seit ich beclickert werde, kann ich sogar schon Schubladen aufmachen. Das ist nicht zu unterschätzen, wenn du in einer WG lebst.

4. Gib den Dingen, die wie ein Muss erscheinen, eine neue Bedeutung

Ich bin ziemlich gut darin, Tätigkeiten, die wie ein Muss erscheinen, zu gedanklichen Monstermauern aufzubauschen.

Ich fand es immer ganz fürchterlich an Müllsäcken vorbeizulaufen. Ich habe Sie immer verbellt und wollte nicht weiter. Dabei dachte ich immer an schlimme Dinge die erleben durfte. Ich habe mit bewußt gemacht, dass ich ja noch da bin und ohne diese Müllsäcke niemals die Stärke bekommen hätte die ich heute habe.

Tanjas bestes Beispiel: Ihre Umsatzsteuererklärung.

Dabei vergißt Sie aber ganz, dass Sie ihreUmsatzsteuererklärung auch nur deshalb abgeben kann, weil Sie sich schon etwas aufgebaut hat. Ihr das bewusst zu machen schafft Erleichterung.

Welchen „Ich muss“-Aufgaben könntest Du mit ein bisschen Dankbarkeit begegnen oder ihnen eine andere konstruktive Bedeutung geben?

5. Nimm Dich selbst nicht so wichtig

Ich war gerade 2 Wochen wirklich nur sehr selten auf der Straße. Nichts dramatisches ist passiert.

Ich habe noch genau so viel Essen im Kühlschrank wie vorher  🙂

Dein Business hält es aus, wenn Du mal Pause machst.

Ob beim Marketing, in Interviews oder vor dem Spiegel – wir werden attraktiver für die Menschen, die wirklich zu uns gehören, wenn wir uns so zeigen, wie wir sind: schön auch ohne Idealmaße, weiblich, verletzlich, eigenwillig und geleitet von unseren Visionen.

Wann bist Du das letzte Mal Deinem Herzen gefolgt – im Großen wie im Kleinen – und wie hat sich das für Dich angefühlt?

Chicco  – Ganz schön Zen oder Wie ein Hund Leben verändert

Chicco – Ganz schön Zen oder Wie ein Hund Leben verändert

IMG_2890Bevor Chicco in mein Leben trat, wurde ich von überraschend vielen Leuten in meinem Umfeld vor der Anschaffung eines Hundes gewarnt. Von Kopfschütteln über ironische Kommentare konnte ich dabei in meinem Umfeld wirklich jede typisch deutsch-kleingeistige Geste der subtilen Verachtung abgrasen. „Dir ist schon klar, dass du mit dem bei Wind und Wetter rausmusst?“ (Ich liebe Sätze, die mit „Dir ist schon klar…“ anfangen. Nicht.) „Wo soll der arme Hund denn hin wenn du unterwegs bist?“ (Der Hund war schon arm dran bevor er überhaupt bei mir eingezogen ist), „Ein Streuner?!Krank? Na dann viel Spaß! Warum denn einen Hund aus dem Ausland. Bei uns gibt es genug Hunde.“ Aha.

So blöd und überflüssig ich manche dieser Kommentare auch fand und als Schwarzmalerei abgetan habe, am Ende des Tages haben sie mich doch verunsichert. Sei es weil es sich immer anhörte als wären Hunde ein einziges Ärgernis das man jahrelang bereut, oder weil diese Aussagen mir ja auch irgendwie unterstellten ich sei naiv in meinem Wunsch nach einem Hund.

Klar, Hunde sind (auch) Arbeit, sie kosten ganz schön viel und machen Dreck. Man muss sie erziehen, manchmal ganz schön viel Geduld mit ihnen (und sich selbst) haben und darf sich nicht schämen mit einem Beutel voller Scheiße und dreckigen Klamotten durch die Gegend zu laufen und nach einem Mülleimer zu suchen.
Fakt ist: Wer sich einen Hund anschafft, muss sich vorher ausführlich informieren und sich klar machen was das bedeutet. So eine Fellnase stellt den Alltag dauerhaft auf den Kopf und es gibt ein paar Aspekte daran, die nicht so viel Spaß machen.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Die „Nachteile“ eines Leben mit tierischem Begleiter sind eher technischer Natur (Geld, Zeit etc.) und im Internet zu genüge zu finden und aufgelistet.  Nun ja, Kinder kosten auch Zeit und Geld – und ich liebe es ein Kind in meinem Haushalt zu haben. Als Nachteil empfinde ich es nicht.

Hunde bringen einen zum Lachen

1.1Meine Hunde sind manchmal meistens völlig vertrottelt und jeder von ihnen könnte vermutlich einen eigenen youtube-Kanal füllen. Sie bleiben mit Stock im Maul im Türrahmen hängen, legen grandiose Gesichtsbremsen in schlammigen Feldern hin, quetschen ihre Schnauze durch jede noch so enge Lücke und ihr Blick (vor allem der von Dalma) , wenn sie etwas nicht so ganz verstehen wollen ist einfach unbezahlbar. Wer sich mit einem Hund langweilen möchte, muss ihn schon im Keller einschließen. Und das kann ich generell nicht empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hunde erinnern uns daran, dass Reden nur silber ist (oder eher Blech)

Schonmal mit jIMG_0858emandem kommuniziert, der deine (Wort-)Sprache nicht versteht und schon gar nicht spricht? Mit einem Hund steht man jeden Tag vor dieser Aufgabe. Hunde beherrschen vielleicht nicht unseren Wortschatz, dafür sprechen sie eine viel ehrlichere Sprache in Perfektion: Sie kommunizieren mit Blicken, Gesten, teilweise auch sehr interessanten Walgesängen (meiner zumindest) und lassen sich schon gar nicht von irgendwem einen vom Pferd erzählen. Soll heißen: Die Fähigkeit sich selbst zu betrügen oder leere Versprechungen zu machen bleibt wohl dem (manchmal ganz schön doofen) Menschen vorbehalten. Hunde sind immer im Hier und Jetzt, und sie bemessen ihr Umfeld an Taten und Emotionen, nicht an Worten. In dieser viel direkteren Kommunikation sind sie uns meilenweit voraus und fangen jede noch so kleine Stimmung auf. Auch wenn es manchmal schwierig erscheint einem Hund zu vermitteln, was man sonst in Worte fassen würde, mit der Zeit wird es immer einfacher. Und auch das ständige Lesen der Hundesprache macht einen zu einem aufmerksameren Beobachter und sorgt letztendlich für eine viel unmittelbarere Verbindung zum Hund, als es unser Geplapper jemals könnte.

Und wenn er, wie hier auf dem Bild, seine alte Hundewiese betrachtet, ganz in sich versunken, dann weiß ich, das er hier sieht, wie er mit so vielen Hunden tobte, in den Bach hüpfte, mit mir Suchspiele veranstaltete, hach ja, das ganze Programm eben.

 

 

 

 

Hunde können uns einiges beibringen

Über diesen Punkt könnte ich vermutlich ein Buch schreiben. Ähm, was ich ja gerade tue. Es passiert nicht selten, dass ich meinen Hund beobachte und dabei etwas neidisch werde: Dieser kleine große Wollknäuel ist so unbeschwert,  voller Lebensfreude und nie nachtragend.
IMG_0890Vor ein paar Wochen habe ich zu genau diesem Phänomen im Internet eine Zeichnung gesehen, die mich ganz schön zum schmunzeln gebracht hat. Die Überschrift lautete: „Why your dog is happier than you.“, darauf zu sehen Mensch und Hund bei einem Spaziergang in einer Landschaft, beide mit einer Gedankenblase. Die Gedankenblase des Zweibeiners ist voll mit allem möglichen Zeugs: Sorgen, Ängsten, Wünschen, Zukunft und Vergangenheit. Und in der des Hundes ist nur eins zu sehen: Das gleiche Bild auf das man schaut. Hund mit Mensch in Landschaft. Ende. Mehr als das was gerade ist, ist in der Gedankenblase des Vierbeiners nicht zu finden.
Bumm, dieses Bild ist hängen geblieben.
Man stelle sich doch mal vor, der moderne Mensch müht sich in Meditationskursen und Achtsamkeitsgruppen, in Ratgeberbüchern und philosophischen Ausschweifungen ewig ab, um in Zukunft(!) irgendwann endlich bei diesem sagenumwobenen Glücklichsein anzukommen. Und da kommt mein völlig verpeilter Fluffy von Hund um die Ecke und was macht er? Er IST es einfach. Hier und jetzt. Ganz schön Zen mein Hund, oder? Okay, nicht nur meiner. 

 

Vermutlich werde ich nie so in mir ruhen wie mein Hund es tut. Aber ich kann auch so ganz ehrlich sagen: Ich liebe meinen Hund und würde ihn nie wieder hergeben.

Morgenroutine – ich vor ein paar Monaten

Morgenroutine – ich vor ein paar Monaten

Obst, Morgenroutine

 

Kennt ihr das, wenn man morgens um sieben aufwacht, gesund frühstückt, Yoga macht und dann so gut drauf ist dass man einfach alles schafft, was man sich vorgenommen hat und abends dann zufrieden und glücklich ins Bett fällt?nne das nicht. Auf dem Weg dahin begegne ich nämlich immer matschigen Hundepfoten, Hunde-Wehwehchen, Instagram, What’s App-Konversationen, Notfellen, Unordnung die ich am Morgen aufräume, abgesplittertem Nagellack und der Frage warum ich das alles überhaupt mache. Ich sehe Mütter mit sechs Kindern und Vollzeitjob, die nebenbei Chinesisch lernen und ein Haus renovieren. Und frage mich ob mein Tag wirklich genauso viele Stunden hat wie ihrer.

Das Tagesende wirft immer diese eine stechende Frage auf: Wo ist die Zeit geblieben? Und was hab ich damit gemacht? Ich rede hier nichtmal von Sonntagen an denen man mit Hunden und Kind auf der Couch lümmelt, Instagram anschaut, lacht und sich gegenseitig ärgert und plötzlich merkt dass es dunkel wird. Sondern von Tagen an denen man das Gefühl hat sich kaum hingesetzt zu haben und trotzdem nicht so genau weiß was man gemacht hat. Weil es hier und da immer noch staubig ist. Die Glühbirne immer noch nicht ausgewechselt. Und man sich zu keiner Minute mit den Dingen beschäftigt hat für die man wirklich brennt. Sondern nur mit: Zeugs. Pflichten-Dingsbums. Nötigem Bäh-Kram. Und dann bewundere ich Menschen, die ganz im Studentengeist einfach sorglos in einer riesigen Unordnung leben und einen Scheiß drauf geben perfekt organisiert zu sein. Die nur einmal im Monat Staub wischen, ihren Briefkasten nur leeren wenn nichts mehr reingeht und für einen sauberen Teller erst einmal spülen müssen. Aber machen diese Menschen mit ihrer gewonnenen Freizeit dann auch mehr von dem was sie wirklich tun wollen? Oder gucken die einfach noch mehr Katzenvideos als ich und sind Abends genauso unzufrieden?

Ich brauche jedenfalls eine Morgenroutine. Nicht für Hautpflege und Make-Up. Sondern als Werkzeug, als Startrampe für gute Tage – was auch immer das heißen mag. Wenn ich nur das mache was gerade anfällt, habe ich den ganzen Tag was zu tun und doch nichts gemacht.

Also los liebe Morgenroutine, ich erwarte von dir:

  • Tee statt Kaffee
  • wach werden ohne Radio/Fernsehen oder anderen Lärm
  • gesundes Frühstück
  • Yoga oder irgendwas für mein Körpergefühl (ab Juni geht es wieder los)
  • einen Tagesplan mit Dingen die will und nicht nur Dingen die ich muss
  • einen ehrlichen Check ob diese gewollten Dinge mich auch meinen Zielen näher bringen und nicht nur Zerstreuung sind
  • ein äußeres Erscheinungsbild das mir erlaubt die Tür zu öffnen und rauszugehen (bei der ersten Hunderunde sehe ich für gewöhnlich aus wie ein Zombie und will niemandem begegnen)
  • Abends noch genug Raum für Blödkram und Zerstreuung

 

Clean Eating

Clean Eating

Seit Jahren ein ungebrochener Trend auf sämtlichen Social Media-Plattformen:
clean eating. Ein Trend der auch mich beschäftigt, da es mir wie Oprah Winfrey geht: Mal dick mal dünn.

Ich fragte mich immer und immer wieder: Wieso? Ich will es euch sagen, es wird in Häppchen geteilt. Das 1. Häppchen Jetzt.
Zurück zum Clean Eating:
Dabei handelt es sich übrigens mitnichten um die Tatsache, dass die Küche immer blitzeblank geputzt ist und kein Dreck zu sehen ist,  „clean“ meint in dieser speziellen Bezeichnung eine sehr optimierte Ernährungsform, die peinlich genau darauf achtet, nur unverarbeitete, möglichst gesunde und vollwertige Lebensmittel zu sich zu nehmen.
Fast Food, Zucker, oder „böse Fette“ sind dagegen quasi der Teufel persönlich, und werden strengstens gemieden, denn der Leitsatz lautet:
du bist, was du isst.

Der Ansatz dieses Trends ist durchaus positiv, da er viel mit Körperbewusstsein zu tun hat: man will so fit und gesund, wie nur irgendwie möglich bleiben.
An sich eine schöne Sache, mutet das Ganze nicht selten in einer Art zwanghaftem Essverhalten aus – das ist die andere Seite der Medaille und nicht mein heutiger Fokus.

Viel spannender finde ich die Tatsache, wie sorgfältig und mit wie viel Mühe und zeitlichem Einsatz die Lebensmittel gewählt und zubereitet werden um das Optimale für den Körper rauszuholen. Ich schreibe mir einen Wochenplan und habe mir eine App angeschafft, aber dazu in einem anderen Post.

Ich fing vor ein paar Wochen an, darauf zu achten was ich zu mir nehme – vielleicht nicht ganz so explizit im Bereich der Ernährung, aber mit Sicherheit im übertragenem Sinne, denn: du bist, was du isst.

Was für deinen Körper gilt, gilt auch für dein Hirn und für dein Herz:
Du bist, was du isst.
Was reinkommt, kommt auch raus.
Der Input bestimmt den Output.

Deshalb meine Frage an dich:
was isst du so den ganzen Tag lang?

Bist du immer wieder entmutigt, frustriert, lethargisch, gestresst, verwirrt, unsicher, traurig, erfolglos, oder fühlst dich einfach insgesamt unwohl, dann liegt das garantiert mitunter daran, dass du dich falsch „ernährst“.

Und damit meine ich nicht, dass du zuviel Pommes mit Schnitzel und zu wenig Salat isst – ich rede von den Dingen, die du – oft unbewusst – einfach ungefiltert in dein Herz und in deinen Kopf reinlässt.

1. WEM HÖRST DU ZU?

Es gibt Glaubenssätze, die sagen, dass man der Durchschnitt der 5 Menschen ist, mit denen man sich umgibt.
Daran ist viel Wahres, denn der Einfluss deiner Mitmenschen auf dich ist viel größer als du glaubst.

Ob bewusst oder unbewusst: das, was aus den Menschen fließt, mit denen du oft Zeit verbringst, wird früher oder später in deinen Gedanken Fuß fassen und dich nachhaltig prägen.
Das ist quasi ein Naturgesetz wie Gravitation – du kannst es glauben oder nicht, aber es stimmt trotzdem.

Sind die Menschen um dich herum voller Selbstzweifel, dann wirst du früher oder später dich ständig selbst hinterfragen.
Haben sie Existenzängste, wirst bald darüber nachdenken, „ob du noch über die Runden kommst“ und „ob es noch reicht“.
Sind sie voller Geltungsdrang oder Minderwertigkeit, wirst du dich über Kurz oder Lang bei dem unbestimmten Gefühl ertappen, irgendjemanden „etwas beweisen zu wollen“, oder etwas bestimmtes darstellen zu müssen.
Bist du immer wieder mit Menschen zusammen, die eine begrenzte Sicht vom Leben haben, immer nur Schwierigkeiten sehen, ständig emotionale Dramen brauchen, und scheinbar vom Pech verfolgt werden, während sie alle anderen für ihr Scheitern verantwortlich machen, wird dich das in deiner persönlichen Entwicklung bremsen und manchmal sogar ganz stoppen.
Verbringst du oft Zeit mit Personen, die am liebsten überall Fehler suchen, über andere lästern (das kann auch ganz geschickt in einer subtilen „ich will dich nur warnen/informieren/aufmerksam machen“-Art verpackt sein) oder ständig Gefahren wittern, dann wird sich deine Sicht vernebeln, und du wirst eine misstrauische, skeptische und abwertende innere Haltung entwickeln.
Bist du mit welchen zusammen, die sich gedanklich ständig nur im kleinem Radius bewegen (mein Partner, meine Kinder, meine Schwiegermutter, meine Probleme), wirst du niemals über deinen Tellerrand schauen und Großes erreichen.

Und das ist doch tragisch, findest du nicht?
Manche achten peinlich darauf, niemals in einen Cheeseburger zu beißen, aber hören allen möglichen Meinungen und Ansichten zu – obwohl ihnen danach erstmal tagelang übel ist und das Gehirn Karussel fährt.
Und das ist viel schlimmer als eine Tafel Schokolade zu viel!

Umgibst du dich dagegen mit welchen, die groß denken, Dinge anpacken, mutig sind, neue Wege gehen, den Status Quo nicht einfach hinnehmen, und voller Lebensfreude, Zuversicht und Selbstvertrauen sind, dann wirst du so enorm inspiriert und gepusht, dass du Bäume ausreisen könntest!
Diese „alles ist möglich“ – Einstellung ist ansteckender als ein Virus und bewirkt, dass genau DAS passiert: auf einmal ist alles in deinem Leben möglich.
Bist du mit welchen zusammen, die frei sind, wirst du automatisch frei.
Umgibst du dich mit Menschen, die erfolgreich sind, ist Erfolg vorprogrammiert.
Verbringst du Zeit mit Personen, die dich lieben, wertschätzen und großmachen (alle drei gehören unwiderruflich zusammen), dann ist es wie die beste Superfoods-Ernährung, die du kriegen kannst: du wirst innerlich gesund und stark werden.

Im Gegenzug musst du dir überhaupt nicht jede Meinung anhören – egal, wer diese hat.

Du spürst innerlich ganz genau, ob dir etwas gut tut, oder nicht.
In deinem Herzen merkst du recht schnell, ob etwas echt ist – manches, was gut klingt, IST überhaupt nicht gut.

Vermittelt dir dein Bauchgefühl etwas Komisches, Schräges, Manipulatives, Unklares, oder Verwirrendes – dann IST es auch komisch, schräg, manipulativ, unklar und verwirrend, und auf alle Fälle: NICHT GUT FÜR DICH.
EGAL, WER ES SAGT.
Ganz egal!
Ganz egal, wie „gut er es meint“, unabhängig von der Position, Familienverhältnis, Beziehungsstaus, einerlei, ob es der Partner, der Vater, der Pfarrer, der Chef, die beste Freundin-wir-kennen-uns-schon-seit-Jaaahren äußert.
EGAL, WAS GESAGT WIRD.
Das kann nämlich auch bedeuten, dass dir jemand in den Hintern tritt, und du dich auch noch darüber freust, weil es dich enorm weiterbringt, dich freisetzt und dir neue Sicht vermittelt.

Während eines Praktiktums bei einer Tierheilpraktikerin sagte diese zu mir:
„Ich achte nicht so sehr auf die Worte oder die Person – ich achte nur auf die Energie.“

Das heißt: es beeindruckt sie überhaupt nicht, welcher Mensch vor ihr steht, oder was er Hochtrabendes sagt – sie schaut nur darauf, was es in ihr bewirkt.
Und das ist einfach:
Gutes bewirkt Gutes, Schlechtes bewirkt Schlechtes.

Und so mache ich es auch, denn ich weiß ganz genau, wer ich bin, und wie es sich anfühlt, Tanja zu sein.
Das fühlt sich nämlich jede Sekunde wun-der-schön an.
Und weil ich das so wertschätze, will ich mir das von niemanden mehr rauben lassen, unabhängig davon, wer es ist, und wie „gut“ oder „richtig“ er es meint. Diese Sicherheit musste auch ich lernen und ich weiß wie wun-der-bar dieses jetzige Leben ist.

Genau diese Sicherheit will ich dir heute schenken:
Du bist viel zu wertvoll, um deine Zeit mit Menschen zu verbringen, die dich dauerhaft runterziehen, anstatt dich hoch zu heben.
Dein Leben ist unendlich wertvoll, und deshalb achtest du darauf, wer in deiner Nähe sein darf – und das sind nur welche, die dich lieben, inspirieren und beflügeln.
Ich bin in diesem Bereich absolut picky.

„Aber Tanja, du hast leicht reden – ich habe niemanden um mich herum, der mich wirklich inspiriert!“

Keine Sorge, sobald du eine Entscheidung getroffen hast, wird sich das ganz automatisch ergeben.
Versprochen!

Ich bin kein Fan von „Ich suche mir gezielt Freunde aus.“ – das ist so ein Networking-Ding und hat diese „Wer nützt mir am meisten in meiner persönlichen Entwicklung/Karriere?“- Absicht inne, die ich persönlich verabscheue.
Das ist nicht Liebe, das ist Missbrauch anderer für eigene Ziele.

Ich vertraue lieber zu 100% darauf, dass die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zusammenfinden, ganz von alleine.
Und so lange das noch nicht bei dir so ist, suche nicht einen anderen Freunde-Ersatz.
Bleib‘ entspannt und konzertiere dich lieber darauf, selbst eine inspirierende Persönlichkeit zu sein.

Und du wirst sehen: andere, die genau das sind und das wollen, werden mit der Zeit von dir wie magisch angezogen werden.
Du musst nicht wissen, wie und wann – es wird so kommen.

Du bist viel zu wertvoll für minderwertigen Input – auch wenn dieser die Gesellschaft bestimmter Personen bedeutet.
Jede Minute, die du mit Stress, Druck von außen, Selbstzweifeln oder Entmutigung verbringst, könntest du auch mit Liebe, Glückseligkeit, Erfolg, Lebensfreude und Genuss verbringen.
Achte darauf, mit wem du zusammen bist.
Das ist viel, viel wichtiger, als die Tatsache, ob du Chiasamen in dein Müsli rührst oder in einen Apfel beißt, der nicht aus ökologischen Anbau stammt.

Und deshalb frage ich dich:
Wie wertvoll bist du dir?
Was bist du dir selbst wert?

„Aber Tanja – es ist mein Mann/beste Freundin/Vater/Chef, der mich immer runterzieht und entmutigt!“

Ich frage dich wieder:
Wie wertvoll bist du dir?

Ich sage dir: unendlich wertvoll.
Du bist das Allerwertvollste, was du hast.
Es gibt nichts Wertvolleres als dich – und das Wichtigste ist, dass es dir sehr gut geht.

Und deshalb achtest du darauf, wer sich in deiner Nähe befindet.

Liebste Grüße
Frau Tanja Wunderfein

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