Geschichten, Landleben, Bücher, Hunde

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Kategorie: Machen & Gestalten

5 Gedanken zum Schreiben und Notizen machen während eines Webinars oder Vorlesung

5 Gedanken zum Schreiben und Notizen machen während eines Webinars oder Vorlesung

Ich LIEBE Webinars. Es klingt so toll. Webinar! Du kannst es bequem von zuhause aus anschauen, und keine Sorge es gibt eine Aufzeichnung, da kannst du alles nochmal und nochmal anschauen.

 

Hmm, na ja. Ich arbeite, habe drei Hunde, ein Kind, ein Haus, Eltern und einen Mann. Jeder weill etwas von mir und ich von mir auch.

Ja, es gibt Trello, Evernote, und was weiß ich. Die alle sehr praktisch sind. Ich bevorzuge im privaten Bereich auch Wunderlist. Doch ich mag es auch noch handschriftlich zu arbeiten. Ich liebe einfach die Möglichkeit noch meine Hände Papier anfassen zu lassen und zu schmökern, blättern etc.

Also für alle Vintage-Lerner meine Gedanken wie ich am besten die Notizen bearbeite WÄHREND eines Webinars.

Da klingt das Lernen im Internet einfach nur toll. Ich sitze einfach am PC und schaue mir Videos an und so weiter.

Für die meisten von uns ist die reine Lernzeit außerordentlich wertvoll.

– Als Mutter musst du dein Lernen in deinen Tag einpassen, in dem bereits jede Minute verplant ist.

– Du stehst mitten im Beruf, und die Zeit des Lernens kommt oft am Ende eines außerordentlich hektischen Arbeitstages.

 

Was immer wir auch tun können, um das Ganze zu beschleunigen, muss – solange es nicht auf Kosten des Erwerbs notwendigen Wissens geht – als Hilfe willkommen sein.

 

Vielleicht sollten wir damit beginnen, uns zu fragen, weshalb es überhaupt notwendig ist, dass wir uns Notizen machen: Weil wir es im Gedächtnis behalten wollen? Weil wir es später in einer Prüfung wiederholen müssen?

Wenn du deine Notizen selbst machst, wirst du das Gesagte durchdenken und auch verstehen müssen. Die Aufzeichnungen sollten außerdem so abgefasst sein, dass du auch noch später in der Lage bist, diese zu verstehen.

 

In diesem Teil will ich mit euch meine Erfahrungen teilen, um die Schreibgeschwindigkeit zu erhöhen und gleichzeitig die Lesbarkeit beibehalten (oder sogar verbessern);

Das Verfassen von Aufzeichnungen – während du in einem Webinar oder Vorlesung bist.

 

  1. Womit du schreibst

Achte auf einen vernünftigen Block zum Arbeiten.
Ich arbeite sehr gern mit einem Stenoblock, bei denen die
Drahtspirale die Blätter zusammenhält.
Andere arbeiten lieber mit einem großen A4-Block, die oft vorgelocht sind und deren Blätter später in einem Ringordner abgeheftet werden können.
Während ich noch auf einer Seite schreibe, bereite ich mit der anderen Hand das Umblättern bereits vor, damit ich keine Zeit verliere, sobald ich die unterste Zeile der Seite erreicht habe. Daher liebe ich den Stenoblock. Wenn du die Absicht hast, schnell zu schreiben, ist es sicherlich besser, keinen Bleistift zu benutzen. Einer der Tricks beim schnellen Schreiben steht drin, das Schreibgerät nur ganz leicht aufzudrücken. Bleistiftstriche könnten dabei zu schwach ausfallen und später sehr schwierig zu lesen sein. Es macht keinen großen Unterschied, ob du einen Füllfederhalter oder einen Kugelschreiber nutzt. Ein guter Kugelschreiber gleitet oft sogar leichter wenn du schnell schreibst.

Achte auch immer auf einen ERSATZ für den Fall, dass der Schreiber leer wird.

  1. Wie du schneller schreibst

Die durchschnittliche Schreibgeschwindigkeit eines Erwachsenen liegt zwischen fünfundzwanzig und fünfunddreißig Wörtern (mit je 5 Buchstaben) in der Minute. Wiederholtes Üben, bei dem du zu Beginn jeweils zwei Minuten durchgehend schreiben solltest, wird dich in die Lage versetzen, dieses Tempo beträchtlich zu erhöhen. Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die du zu diesem Zweck tun könntest.

A.) Bevor du beginnst, achte darauf, dass du bequem sitzt. Du brauchst eine aufrechte Haltung, solltest gleichzeitig möglichst frei von Verspannungen sein. Ich weiß …!

B.) Halte deinen Kugelschreiber locker in der Hand. Auf diese Weise kannst du schneller schreiben und gleichzeitig verhindern, dass deine Hand steif wird oder irgendwann anfängt, wehzutun.

Drücke den Kugelschreiber nur ganz leicht auf! Ich sage dir aus eigener Erfahrung, lass den Bleistift dafür in der Schublade.

 

C.) JETZT wird es interessant. Benutze Abkürzungen! Es gibt mehrere Möglichkeiten, aber es versteht sich von selbst, dass sie später verständlich sein müssen.

– Lasse Konsonanten (Selbstlaute) weg. Es ist verblüffend, wie schnell man sich das beim Notizen machen angewöhnen kann, und es dürfte auch beim späteren Lesen deiner Aufzeichnungen kaum Verständisprobleme geben.

Versuche es einmal: Gts Schrbgrt st shr wchtg, wnn D lrnn wllst, schnll z schrbn.

– Lasse die unnötigen Wörter aus, wie “der”, “die”, “das”, “und” “aber”

– Kürze die offensichtlichsten Wörter ab, wie z. B.

Info-Information
(un)mög – (un)möglich

Rhe – Reihe

Reg – Regierung

Ges – Geselschaft …… und so weiter

Vermeide jedoch Überschneidungen, wie beispielsweise bei “schw”, das eine Abkürzung sein könnte für “schwierig” oder “schwach”. Das gleiche gilt, wenn du mit Großbuchstaben arbeitest; Du wirst wohl kaum durcheinander kommen, wenn du PM sowohl für Premierminister als auch für Präventivmedizin benutzen würdest,, da beide Begriffe höchst selten in ein und demselben Zusammenhang auftauchen werden. Aber was ist mit PC für Personal Computer und Personalchef?

Es gibt eine Reihe von Zeichen, die als Abkürzungen von Wörtern benutzt werden können, z. B.:

+außerdem oder zusätzlich
– ohne

: deshalb

Darüber hinaus habe ich mir im Laufe der Zeit angewöhnt, eine Reihe von Wörtern und Begriffen abzukürzen, die speziell mit meinem Fach zu tun haben.

Im Bereich der Naturmedizin, z. B., könnte man finden:

 

Aku – Akupunktur

Hyp – Hypnotherapie

Ref – Reflexologie

Hom – Homöopathie

Thi – Therapie

Tht – Therapeut

 

In einem Webinar  /  Vorlesung:

Beginne mit deiner Aufzeichnung IMMER mit dem Datum, dem Titel oder dem Thema der Vorlesung und dem Namen des Dozenten.
Das zu erwähnen mag dir überflüssig erscheinen, aber es ist verblüffend, in welchem Umfang wir alle meinen bestimmte Dinge auf gar keinen Fall zu vergessen – um dann später festzustellen, dass du diese Details übersehen hast. Wenn Anschauungsmaterial oder Unterlagen verteilt werden, dann hefte ich diese zu meinen Aufzeichnungen.

Um sinnvolle Notizen machen zu können, musst du wirklich auf das hören, was gesagt wird, und seinen Sinn und seine Bedeutung verstehen. Dazu ist Konzentration notwendig, da  dem Gedankengang der oder des Vortragenden und der Abfolge ihrer oder seiner Ideen folgen musst. Versuche zu verstehen  – selbst wenn du anderer Meinung bist.

Wenn dir etwas entgeht, lass bitte in deinen Aufzeichnungen keine große Lücke entstehen. Frage im Chat nach! Wenn du auf einer Vorlesung bist dann frage ihn oder eine Person- deren Auffassungsvermögen du vertraust.

 

  1. Quellen notieren

Während eines Webinars oder Präsentation werden dir ganz oft Titel wichtiger Bücher, Dokumente usw. genannt., die nützlich für dich sein können. Schreibe dir diese Quellen unbedingt sofort auf und verlasse dich nicht auf die Dozenten, wenn Sie dir sagt, ich schicke es euch!

 

  1. Lass die Fakten hervorstechen

Solltest du dir die Aufzeichnung für spätere Lernarbeit anfertigen, schreibe keine langen Sätze oder Absätze – du wirst selbst eine Form finden müssen, und diese dann beibehalten. Die einzige Möglichkeit diese zu finden, besteht drin, dass du verschiedene Layouts ausprobierst und herausfindest, welche deinem  Zweck am ehesten entspricht.

 

  1. Was du auf alle Fälle nicht vergessen darfst:

Unterteile in Überschriften, Untertiteln, Abschnitten und Unterabschnitten

So, das Ende ist jetzt etwas abgehackt, aber Chicco will jetzt raus. Es regnet gerade nicht.

 

Nur noch so viel: Mit diesen Tricks habe ich mich durch den Tierheilpraktiker und –physiotherapeuten gebracht.

 

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