Geschichten, Landleben, Bücher, Hunde

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Wer ist bei dir der Rudelführer?

Wer ist bei dir der Rudelführer?

Kennt ihr die Hundeflüsterer? Es handelt sich um kurzweilig erzählte Geschichten von Menschen, deren Hund(e) wirkliche Probleme macht. Er beherrscht die Familie mit lautem Bellen, aggressiven Verhaltensweisen, unruhigen Verhalten, Angstzuständen seinerseits, etc… kurzum: Der Hund führt sich unmöglich auf!

Und das oft seit Jahren – so, dass der Alltag der Familien davon beherrscht wird und wirklich darunter leidet.

Dem allen trifft der Hunde-Superman entgegen: tadaaaaa.
Ein Blick, ein paar Worte, eine kurze Handbewegeung und wenige Anweisungen seinerseits: Und er hat den Hund innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle.
Und mit kürzester Zeit meine ich: wenige Minuten – während der Hund sich teils jahrelang wie eine Furie aufgeführt hat!
Kein Scherz.

Und woran lag’s?
Der gewievte Leser wird es bereits vermuten… richtig: an den Hundehaltern.

Und woran liegt es? Missverständnisse!

Wie bei den Menschen!

Ich werde es dir zeigen – und zwar so, dass du deinen (inneren Schweine-)hund END.LICH. unter Kontrolle bekommst, und nicht andauernd gegen ihn ankämpfen musst.

Bereit ;-)?

Nehmen wir an, deine Gefühle und Gedanken wären: DER HUND.
Und du bist: DAS HERRCHEN.

Eins der Gründe, die bei den Hunden für die meisten Probleme sorgen sind:

1. Unklarheit darüber, wer der „Rudelführer“ ist.

Wer führt?
Wer hat das Sagen?
Wer bestimmt, wo es lang geht?

Ein Hund sehnt sich nach Führung und Leitung (Willi stimmt mir gerade zu)
Er ist nicht glücklich, wenn Unklarheit darüber herrscht, was er darf, und was er nicht darf.
Er wird unsicher und aggressiv, wenn sich die Ansagen von mal zu mal ändern, und das Herrchen emotional reagiert: mal erlaubt er etwas (weil er z.B. gut drauf ist) – am nächsten Tag erlaubt er es nicht.

Ein Hund will gar nicht führen.
Er will sicher sein: DAS ist der Rudelführer – hier geht’s lang.
Und dann fügt er sich MIT GENUSS darunter.

Und bei dir?
Wer führt?
Wer hat das Sagen?
Wer bestimmt, wo es lang geht?

DU hast das Sagen in deinem Leben.
Niemand hat größere Autorität über dich als du selbst.
Also setzte sie ein, und übe sie aus!
Übernehme die Führungsrolle in deinem Leben und lasse die Gedanken/Gefühle nicht mit dir machen, was sie wollen.
Erlaube nicht, dass Traurigkeit, Einsamkeit, Ablehnung, Angst, Unsicherheit Minderwertigkeit, Hass, Neid (und wie der ganze Cocktail aus Teufels Küche heißt, du weißt, was ich meine) mit dir machen dürfen, was sie wollen!
Ich weiß, du findest auf Anhieb zig Ausreden äh… ne… man nennt sie: Gründe, warum und weshalb das bei dir besonders schwer ist.
Und es außerdem bei dir nicht klappt, weil es schon seit Jahren…

Die Hunde machen das auch seit Jaaaaahren… na und?
Eine Ansage, und der Hund weiß, was zu tun ist – UND ES GEHT IHM GUT DABEI!

Die ganzen Schwierigkeiten bei dir gibt es doch nur deshalb, weil überhaupt nicht klar ist, wer der Hund, und wer der Rudelführer ist!

Also: DU bestimmst, wo es lang geht (gedanklich und gefühlsmäßig).
DU übernimmst die Führung in deinem Leben – und zwar JETZT und HEUTE, und nicht „wenn das Problem sich endlich erledigt, wenn ich… dies und jenes endlich habe/tue/bin“ – und du erlaubst, was sie dürfen, und was nicht!
DU BIST DER RUDELFÜHRER.

Darf dich Angst einfach so ankläffen?
Stell sie dir vor wie einen kleinen süß-hässlichen Chihuahua -Mix, der keine 30 cm groß ist, aber tut, als ob er die Umgebung beherrschen würde – NUR, WEIL DER BESITZER ES ZULÄSST.

Darf Selbstmitleid seit Tagen/Monaten/Jahren auf deinen schönen Teppich im Wohnzimmer sein Geschäft erledigen, und du tust nichts dagegen?
Hör mal: dieser Hund wird NIE damit von alleine aufhören, AUßER: du entscheidest dich, ihn in Schranken zu weisen!

Lass deine Gedanken nicht einfach mit dir machen, was sie wollen.
Befehle dem negativen Mist in deinem Kopf, sich endlich mal zu verziehen, der ist nur voller Flöhe, stinkt, und nervt mit seinem Gebell.
Jahrelanger Terror von einem kleinen bissigen Kläffer ist genug!

Der Hund DARF nicht mit dir machen, was er will – außer, du lässt es zu (weil dir z.B. nicht klar ist, wer das Sagen hat).
Die Gedanken/Gefühle oder (Situationen und die darauffolgenden Gedanken/Gefühle) dürfen nicht einfach so deine Energie oder Lebenslust rauben, mal hü und mal hot, je nach Tagesverfassung.
Ja, der Umstand ist auch mal nicht so glänzend, aber DU entscheidest dich, den Gedanken die Richtung zu zeigen.
Da geht’s lang!

Nur Freude, Liebe und Vertrauen!
Das ist der Weg, auf dem sie Gassi gehen dürfen.
Und DU bestimmst das, keiner sonst.
(auch nicht dein Partner, dein Chef oder deine Kinder – wie komisch wäre denn das, wenn auf einmal dein Nachbar deinen Hund erziehen darf?)

UND DU BLEIBST DABEI.
Du änderst nicht deine Meinung je nach Wetter, finanzieller Lage, oder der Stimmung, mit der du heute aufgestanden bist.
DU bestimmst die Stimmung, mit der du morgens aufstehst.
Du bleibst einfach bei dem, was du entschieden hast – ja nicht mal so, mal so.

Ab sofort ändern sich die Machtverhältnisse.
So mancher hätte gerne eine Führungsposition in einem Unternehmen inne: Glückwunsch, du selbst bist der Chef in deinem Kopf!
(Kriege das mal auf die Reihe und du wirst mit Handkuss überall genommen werden :-)).

Ich verspreche dir: du bestimmst – die Gedanken WERDEN folgen.
Und dann die Gefühle.

Weißt du, der Hund kann doch nicht mal etwas dafür – er wurde nur nicht erzogen.
Aber es ist nie zu spät :-)!
Denk dran, der Hund braucht nicht dein Mitleid oder dein Verständnis – der Hund braucht FÜHRUNG.
Also sagst du, wo es lang geht in deinem Kopf – und bleibst dabei.

Das mag nicht ganz so schnell Wirkung zeigen wie beim Hundeflüsterer – aber das macht nichts.
Außerdem hast du ja MICH, sollte der Hund mal wieder zu kläffen anfangen (wir erinnern uns: DU bist groß, der Hund ist keine 30cm klein) – dann flüstere ich dir ins Ohr, dass du es eh‘ super schaffst!

Woher ich das weiß?
Na, ich WEIß es einfach :-)!

Und wie geht es? Das im nächsten Teil……

 



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