Geschichten, Landleben, Bücher, Hunde

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Monat: Mai 2016

Chicco  – Ganz schön Zen oder Wie ein Hund Leben verändert

Chicco – Ganz schön Zen oder Wie ein Hund Leben verändert

IMG_2890Bevor Chicco in mein Leben trat, wurde ich von überraschend vielen Leuten in meinem Umfeld vor der Anschaffung eines Hundes gewarnt. Von Kopfschütteln über ironische Kommentare konnte ich dabei in meinem Umfeld wirklich jede typisch deutsch-kleingeistige Geste der subtilen Verachtung abgrasen. „Dir ist schon klar, dass du mit dem bei Wind und Wetter rausmusst?“ (Ich liebe Sätze, die mit „Dir ist schon klar…“ anfangen. Nicht.) „Wo soll der arme Hund denn hin wenn du unterwegs bist?“ (Der Hund war schon arm dran bevor er überhaupt bei mir eingezogen ist), „Ein Streuner?!Krank? Na dann viel Spaß! Warum denn einen Hund aus dem Ausland. Bei uns gibt es genug Hunde.“ Aha.

So blöd und überflüssig ich manche dieser Kommentare auch fand und als Schwarzmalerei abgetan habe, am Ende des Tages haben sie mich doch verunsichert. Sei es weil es sich immer anhörte als wären Hunde ein einziges Ärgernis das man jahrelang bereut, oder weil diese Aussagen mir ja auch irgendwie unterstellten ich sei naiv in meinem Wunsch nach einem Hund.

Klar, Hunde sind (auch) Arbeit, sie kosten ganz schön viel und machen Dreck. Man muss sie erziehen, manchmal ganz schön viel Geduld mit ihnen (und sich selbst) haben und darf sich nicht schämen mit einem Beutel voller Scheiße und dreckigen Klamotten durch die Gegend zu laufen und nach einem Mülleimer zu suchen.
Fakt ist: Wer sich einen Hund anschafft, muss sich vorher ausführlich informieren und sich klar machen was das bedeutet. So eine Fellnase stellt den Alltag dauerhaft auf den Kopf und es gibt ein paar Aspekte daran, die nicht so viel Spaß machen.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Die „Nachteile“ eines Leben mit tierischem Begleiter sind eher technischer Natur (Geld, Zeit etc.) und im Internet zu genüge zu finden und aufgelistet.  Nun ja, Kinder kosten auch Zeit und Geld – und ich liebe es ein Kind in meinem Haushalt zu haben. Als Nachteil empfinde ich es nicht.

Hunde bringen einen zum Lachen

1.1Meine Hunde sind manchmal meistens völlig vertrottelt und jeder von ihnen könnte vermutlich einen eigenen youtube-Kanal füllen. Sie bleiben mit Stock im Maul im Türrahmen hängen, legen grandiose Gesichtsbremsen in schlammigen Feldern hin, quetschen ihre Schnauze durch jede noch so enge Lücke und ihr Blick (vor allem der von Dalma) , wenn sie etwas nicht so ganz verstehen wollen ist einfach unbezahlbar. Wer sich mit einem Hund langweilen möchte, muss ihn schon im Keller einschließen. Und das kann ich generell nicht empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hunde erinnern uns daran, dass Reden nur silber ist (oder eher Blech)

Schonmal mit jIMG_0858emandem kommuniziert, der deine (Wort-)Sprache nicht versteht und schon gar nicht spricht? Mit einem Hund steht man jeden Tag vor dieser Aufgabe. Hunde beherrschen vielleicht nicht unseren Wortschatz, dafür sprechen sie eine viel ehrlichere Sprache in Perfektion: Sie kommunizieren mit Blicken, Gesten, teilweise auch sehr interessanten Walgesängen (meiner zumindest) und lassen sich schon gar nicht von irgendwem einen vom Pferd erzählen. Soll heißen: Die Fähigkeit sich selbst zu betrügen oder leere Versprechungen zu machen bleibt wohl dem (manchmal ganz schön doofen) Menschen vorbehalten. Hunde sind immer im Hier und Jetzt, und sie bemessen ihr Umfeld an Taten und Emotionen, nicht an Worten. In dieser viel direkteren Kommunikation sind sie uns meilenweit voraus und fangen jede noch so kleine Stimmung auf. Auch wenn es manchmal schwierig erscheint einem Hund zu vermitteln, was man sonst in Worte fassen würde, mit der Zeit wird es immer einfacher. Und auch das ständige Lesen der Hundesprache macht einen zu einem aufmerksameren Beobachter und sorgt letztendlich für eine viel unmittelbarere Verbindung zum Hund, als es unser Geplapper jemals könnte.

Und wenn er, wie hier auf dem Bild, seine alte Hundewiese betrachtet, ganz in sich versunken, dann weiß ich, das er hier sieht, wie er mit so vielen Hunden tobte, in den Bach hüpfte, mit mir Suchspiele veranstaltete, hach ja, das ganze Programm eben.

 

 

 

 

Hunde können uns einiges beibringen

Über diesen Punkt könnte ich vermutlich ein Buch schreiben. Ähm, was ich ja gerade tue. Es passiert nicht selten, dass ich meinen Hund beobachte und dabei etwas neidisch werde: Dieser kleine große Wollknäuel ist so unbeschwert,  voller Lebensfreude und nie nachtragend.
IMG_0890Vor ein paar Wochen habe ich zu genau diesem Phänomen im Internet eine Zeichnung gesehen, die mich ganz schön zum schmunzeln gebracht hat. Die Überschrift lautete: „Why your dog is happier than you.“, darauf zu sehen Mensch und Hund bei einem Spaziergang in einer Landschaft, beide mit einer Gedankenblase. Die Gedankenblase des Zweibeiners ist voll mit allem möglichen Zeugs: Sorgen, Ängsten, Wünschen, Zukunft und Vergangenheit. Und in der des Hundes ist nur eins zu sehen: Das gleiche Bild auf das man schaut. Hund mit Mensch in Landschaft. Ende. Mehr als das was gerade ist, ist in der Gedankenblase des Vierbeiners nicht zu finden.
Bumm, dieses Bild ist hängen geblieben.
Man stelle sich doch mal vor, der moderne Mensch müht sich in Meditationskursen und Achtsamkeitsgruppen, in Ratgeberbüchern und philosophischen Ausschweifungen ewig ab, um in Zukunft(!) irgendwann endlich bei diesem sagenumwobenen Glücklichsein anzukommen. Und da kommt mein völlig verpeilter Fluffy von Hund um die Ecke und was macht er? Er IST es einfach. Hier und jetzt. Ganz schön Zen mein Hund, oder? Okay, nicht nur meiner. 

 

Vermutlich werde ich nie so in mir ruhen wie mein Hund es tut. Aber ich kann auch so ganz ehrlich sagen: Ich liebe meinen Hund und würde ihn nie wieder hergeben.

Morgenroutine – ich vor ein paar Monaten

Morgenroutine – ich vor ein paar Monaten

Obst, Morgenroutine

 

Kennt ihr das, wenn man morgens um sieben aufwacht, gesund frühstückt, Yoga macht und dann so gut drauf ist dass man einfach alles schafft, was man sich vorgenommen hat und abends dann zufrieden und glücklich ins Bett fällt?nne das nicht. Auf dem Weg dahin begegne ich nämlich immer matschigen Hundepfoten, Hunde-Wehwehchen, Instagram, What’s App-Konversationen, Notfellen, Unordnung die ich am Morgen aufräume, abgesplittertem Nagellack und der Frage warum ich das alles überhaupt mache. Ich sehe Mütter mit sechs Kindern und Vollzeitjob, die nebenbei Chinesisch lernen und ein Haus renovieren. Und frage mich ob mein Tag wirklich genauso viele Stunden hat wie ihrer.

Das Tagesende wirft immer diese eine stechende Frage auf: Wo ist die Zeit geblieben? Und was hab ich damit gemacht? Ich rede hier nichtmal von Sonntagen an denen man mit Hunden und Kind auf der Couch lümmelt, Instagram anschaut, lacht und sich gegenseitig ärgert und plötzlich merkt dass es dunkel wird. Sondern von Tagen an denen man das Gefühl hat sich kaum hingesetzt zu haben und trotzdem nicht so genau weiß was man gemacht hat. Weil es hier und da immer noch staubig ist. Die Glühbirne immer noch nicht ausgewechselt. Und man sich zu keiner Minute mit den Dingen beschäftigt hat für die man wirklich brennt. Sondern nur mit: Zeugs. Pflichten-Dingsbums. Nötigem Bäh-Kram. Und dann bewundere ich Menschen, die ganz im Studentengeist einfach sorglos in einer riesigen Unordnung leben und einen Scheiß drauf geben perfekt organisiert zu sein. Die nur einmal im Monat Staub wischen, ihren Briefkasten nur leeren wenn nichts mehr reingeht und für einen sauberen Teller erst einmal spülen müssen. Aber machen diese Menschen mit ihrer gewonnenen Freizeit dann auch mehr von dem was sie wirklich tun wollen? Oder gucken die einfach noch mehr Katzenvideos als ich und sind Abends genauso unzufrieden?

Ich brauche jedenfalls eine Morgenroutine. Nicht für Hautpflege und Make-Up. Sondern als Werkzeug, als Startrampe für gute Tage – was auch immer das heißen mag. Wenn ich nur das mache was gerade anfällt, habe ich den ganzen Tag was zu tun und doch nichts gemacht.

Also los liebe Morgenroutine, ich erwarte von dir:

  • Tee statt Kaffee
  • wach werden ohne Radio/Fernsehen oder anderen Lärm
  • gesundes Frühstück
  • Yoga oder irgendwas für mein Körpergefühl (ab Juni geht es wieder los)
  • einen Tagesplan mit Dingen die will und nicht nur Dingen die ich muss
  • einen ehrlichen Check ob diese gewollten Dinge mich auch meinen Zielen näher bringen und nicht nur Zerstreuung sind
  • ein äußeres Erscheinungsbild das mir erlaubt die Tür zu öffnen und rauszugehen (bei der ersten Hunderunde sehe ich für gewöhnlich aus wie ein Zombie und will niemandem begegnen)
  • Abends noch genug Raum für Blödkram und Zerstreuung

 

Erdbeer-Lassi aus drei Zutaten

Erdbeer-Lassi aus drei Zutaten

 

 

Habe ich schon mal erzählt, dass ich absolut verrückt nach Lassis jeglicher Art bin? Lassis sind cremig. Und erfrischend. Und überhaupt einfach großartig.

Deswegen konnte ich es mir nicht nehmen lassen und habe euch heute zur Feier der Erdbeersaison einen easypeasy Erdbeer-Lassi mitgebracht. Einen fruchtigen, cremigen und extra erdbeerigen Lassi aus drei Zutaten. Klingt verlockend, oder?

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Aber was ist Lassi überhaupt?

Lassi ist die Bezeichnung für ein vorwiegend indisches Joghurtgetränk. In Deutschland wird der Produktname Lassi von verschiedenen Herstellern für Joghurtgetränke mit Fruchtgeschmack verwendet.

Da haben wir’s. Joghurt und Früchte sind die Grundlage für einen guten Lassi. Diese Superkombination ergänzen wir nur noch um eine kleine Zutat…

 

Der Erdbeer-Lassi besteht aus Erdbeeren, Joghurt und Honig. That’s it.

Mit kaum einem Getränk könnt ihr euch schneller und köstlicher verwöhnen.

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ERDBEER-LASSI – SO GEHT’S

Für das erfrischende Joghurtgetränk putzt ihr die Erdbeeren und mixt sie im Anschluss mit Joghurt und Honig zu einem großen Glas Erdbeerglück.

Je dicker und cremiger der Joghurt, desto cremiger euer Lassi. Greift für den schnellen Joghurtdrink also ruhig zu Varianten mit höherem Fettgehalt wie griechischem Joghurt.

 

Das Beste: Ihr könnt den Lassi nach Belieben abwandeln.

Wie wäre es zum Beispiel mal mit Heidelbeeren, Himbeeren oder Ananas?

Auch bei dem Süßungsmittel könnt ihr euch austoben. Ihr steht auf Reissirup? Ab damit in den Lassi. Auch Agavendicksaft oder Ahornsirup machen sich hervorragend.

 

Erdbeer-Lassi ist ein erfrischender Mix aus frischen Erdbeeren und Joghurt, verfeinert mit ein wenig Honig. Fruchtig, cremig und extra erdbeerig – so lassen wir es uns schmecken.

ERDBimg_5220EER-LASSI

 

 

VORBEREITUNG

5 Minuten

KOCHZEIT

GESAMTZEIT

5 Minuten

 

Autor: Frau Wunderfein

Portionen: 2 Portionen

ZUTATEN

  • 400 g Erdbeeren
  • 2 bis 3 TL Reissirupu / Honig/ Agavendicksaft
  • 250 g Joghurt und/oder Quark eurer Wahl

ANLEITUNG

  1. Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.
  2. Erdbeerhälften zusammen mit dem Honig zu Erdbeerpüree pürieren
  3. Joghurt hinzugeben und weiter mixen, bis alles schön zartrosa und gut vermischt ist.
  4. Kalt servieren.

 

NOTIZEN

Je cremiger der Joghurt, desto cremiger wird auch der Erdbeer-Lassi.

Wenn ihr euer Repertoire an schnellen und erfrischenden Drinks aufpolieren wollt, ist der Erdbeer-Lassi perfekt für euch.

Meine Lieben, wem darf ich ein Gläschen cremigen Lassi rüberschieben?

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Zucchini-Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Feta

Zucchini-Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Feta

Momentan bekomme ich einfach wieder Lusta auf  Zucchini-Nudeln. Jaaaa. Frau Wunderfein mag jetzt wieder Pasta, ganz ohne Pasta.

Die Zucchini-Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Feta sind aber auch ein Traum. Knackige Zucchini-Nudeln, Olivenöl, getrocknete Tomaten und cremiger Feta – DAS nenne ich Low Carb Soulfood…

 

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Sooo meine Lieben, heute sprechen wir Klartext.

Na, was macht die Strandfigur? Alles im grünen Bereich? Tippitoppi. Nein? Wilkommen im Club! Ich sag es euch, nach den ersten sonnigen Tagen mit Kurzehosenwetter bin ich plötzlich super motiviert, hier und dort ein paar Kalorien zu sparen.

Aber deswegen auf ein köstliches Abendessen verzichten? No way!

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Wir wissen nämlich: a) Richtig lecker essen und dabei b) trotzdem Kalorien sparen geht! Bestes Beispiel sind die Zucchini-Nudeln mit getrockneten Tomaten und Feta.

Lasst uns eine Minute träumen. Knackige Zucchini-Nudeln. Zerkrümmelter Feta. Getrocknete Tomaten. Kuscheln sich in würziges Olivenöl und Zitronensaft. Ein wenig Salz und Pfeffer dazu.

Super einfach, super lecker und Low Carb obendruff. Bonus: Für dieses Rezept braucht ihr nur 7 Zutaten und 10 Minuten Zeit.

 

Am einfachsten bekommt ihr eure Zucchini-Spaghetti mit einem Spiralschneider hin. Mit diesem praktischen Teil zaubert ihr in zwei Minuten perfekte Zucchini-Nudeln.

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Ich bin mir sicher, diese Zucchini-Spaghetti werdet ihr lieben!

DIE ZUCCHINI-SPAGHETTI MIT GETROCKNETEN TOMATEN UND FETA SIND:

  • Schnell.
  • Einfach.
  • Low Carb.
  • Sättigend.
  • Vollgepackt mit Feta und getrockneten Tomaten.
  • In 10 Minuten auf dem Tisch.

Schnell, einfach und richtig lecker – die Zucchini-Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Feta sind der perfekte Low Carb-Genuss. Gönnt euch das Rezept als Hauptspeise oder leckere Beilage.

 

 

LOW CARB ZUCCHINI-SPAGHETTI MIT GETROCKNETEN TOMATEN UND FETA
GESAMTZEIT
Autor: Frau Wunderfein
Portionen: 1
ZUTATEN
  • 2 große Zucchini
  • 70 g getrocknete Tomaten
  • 3 EL Tomatenöl, alternativ Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 100 g Feta
ANLEITUNG
  1. Zucchini mit dem Spiralschneider zu Zucchini-Saghetti drehen. I
  2. Die getrockneten Tomaten hacken. Mit dem Öl in eine große Schüssel geben.
  3. Abgetropfte Zucchininudeln zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben.
  4. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Auf einen großen Teller geben und mit zerkrümeltem Feta genießen.
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