Geschichten, Landleben, Bücher, Hunde

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Clean Eating

Clean Eating

Seit Jahren ein ungebrochener Trend auf sämtlichen Social Media-Plattformen:
clean eating. Ein Trend der auch mich beschäftigt, da es mir wie Oprah Winfrey geht: Mal dick mal dünn.

Ich fragte mich immer und immer wieder: Wieso? Ich will es euch sagen, es wird in Häppchen geteilt. Das 1. Häppchen Jetzt.
Zurück zum Clean Eating:
Dabei handelt es sich übrigens mitnichten um die Tatsache, dass die Küche immer blitzeblank geputzt ist und kein Dreck zu sehen ist,  „clean“ meint in dieser speziellen Bezeichnung eine sehr optimierte Ernährungsform, die peinlich genau darauf achtet, nur unverarbeitete, möglichst gesunde und vollwertige Lebensmittel zu sich zu nehmen.
Fast Food, Zucker, oder „böse Fette“ sind dagegen quasi der Teufel persönlich, und werden strengstens gemieden, denn der Leitsatz lautet:
du bist, was du isst.

Der Ansatz dieses Trends ist durchaus positiv, da er viel mit Körperbewusstsein zu tun hat: man will so fit und gesund, wie nur irgendwie möglich bleiben.
An sich eine schöne Sache, mutet das Ganze nicht selten in einer Art zwanghaftem Essverhalten aus – das ist die andere Seite der Medaille und nicht mein heutiger Fokus.

Viel spannender finde ich die Tatsache, wie sorgfältig und mit wie viel Mühe und zeitlichem Einsatz die Lebensmittel gewählt und zubereitet werden um das Optimale für den Körper rauszuholen. Ich schreibe mir einen Wochenplan und habe mir eine App angeschafft, aber dazu in einem anderen Post.

Ich fing vor ein paar Wochen an, darauf zu achten was ich zu mir nehme – vielleicht nicht ganz so explizit im Bereich der Ernährung, aber mit Sicherheit im übertragenem Sinne, denn: du bist, was du isst.

Was für deinen Körper gilt, gilt auch für dein Hirn und für dein Herz:
Du bist, was du isst.
Was reinkommt, kommt auch raus.
Der Input bestimmt den Output.

Deshalb meine Frage an dich:
was isst du so den ganzen Tag lang?

Bist du immer wieder entmutigt, frustriert, lethargisch, gestresst, verwirrt, unsicher, traurig, erfolglos, oder fühlst dich einfach insgesamt unwohl, dann liegt das garantiert mitunter daran, dass du dich falsch „ernährst“.

Und damit meine ich nicht, dass du zuviel Pommes mit Schnitzel und zu wenig Salat isst – ich rede von den Dingen, die du – oft unbewusst – einfach ungefiltert in dein Herz und in deinen Kopf reinlässt.

1. WEM HÖRST DU ZU?

Es gibt Glaubenssätze, die sagen, dass man der Durchschnitt der 5 Menschen ist, mit denen man sich umgibt.
Daran ist viel Wahres, denn der Einfluss deiner Mitmenschen auf dich ist viel größer als du glaubst.

Ob bewusst oder unbewusst: das, was aus den Menschen fließt, mit denen du oft Zeit verbringst, wird früher oder später in deinen Gedanken Fuß fassen und dich nachhaltig prägen.
Das ist quasi ein Naturgesetz wie Gravitation – du kannst es glauben oder nicht, aber es stimmt trotzdem.

Sind die Menschen um dich herum voller Selbstzweifel, dann wirst du früher oder später dich ständig selbst hinterfragen.
Haben sie Existenzängste, wirst bald darüber nachdenken, „ob du noch über die Runden kommst“ und „ob es noch reicht“.
Sind sie voller Geltungsdrang oder Minderwertigkeit, wirst du dich über Kurz oder Lang bei dem unbestimmten Gefühl ertappen, irgendjemanden „etwas beweisen zu wollen“, oder etwas bestimmtes darstellen zu müssen.
Bist du immer wieder mit Menschen zusammen, die eine begrenzte Sicht vom Leben haben, immer nur Schwierigkeiten sehen, ständig emotionale Dramen brauchen, und scheinbar vom Pech verfolgt werden, während sie alle anderen für ihr Scheitern verantwortlich machen, wird dich das in deiner persönlichen Entwicklung bremsen und manchmal sogar ganz stoppen.
Verbringst du oft Zeit mit Personen, die am liebsten überall Fehler suchen, über andere lästern (das kann auch ganz geschickt in einer subtilen „ich will dich nur warnen/informieren/aufmerksam machen“-Art verpackt sein) oder ständig Gefahren wittern, dann wird sich deine Sicht vernebeln, und du wirst eine misstrauische, skeptische und abwertende innere Haltung entwickeln.
Bist du mit welchen zusammen, die sich gedanklich ständig nur im kleinem Radius bewegen (mein Partner, meine Kinder, meine Schwiegermutter, meine Probleme), wirst du niemals über deinen Tellerrand schauen und Großes erreichen.

Und das ist doch tragisch, findest du nicht?
Manche achten peinlich darauf, niemals in einen Cheeseburger zu beißen, aber hören allen möglichen Meinungen und Ansichten zu – obwohl ihnen danach erstmal tagelang übel ist und das Gehirn Karussel fährt.
Und das ist viel schlimmer als eine Tafel Schokolade zu viel!

Umgibst du dich dagegen mit welchen, die groß denken, Dinge anpacken, mutig sind, neue Wege gehen, den Status Quo nicht einfach hinnehmen, und voller Lebensfreude, Zuversicht und Selbstvertrauen sind, dann wirst du so enorm inspiriert und gepusht, dass du Bäume ausreisen könntest!
Diese „alles ist möglich“ – Einstellung ist ansteckender als ein Virus und bewirkt, dass genau DAS passiert: auf einmal ist alles in deinem Leben möglich.
Bist du mit welchen zusammen, die frei sind, wirst du automatisch frei.
Umgibst du dich mit Menschen, die erfolgreich sind, ist Erfolg vorprogrammiert.
Verbringst du Zeit mit Personen, die dich lieben, wertschätzen und großmachen (alle drei gehören unwiderruflich zusammen), dann ist es wie die beste Superfoods-Ernährung, die du kriegen kannst: du wirst innerlich gesund und stark werden.

Im Gegenzug musst du dir überhaupt nicht jede Meinung anhören – egal, wer diese hat.

Du spürst innerlich ganz genau, ob dir etwas gut tut, oder nicht.
In deinem Herzen merkst du recht schnell, ob etwas echt ist – manches, was gut klingt, IST überhaupt nicht gut.

Vermittelt dir dein Bauchgefühl etwas Komisches, Schräges, Manipulatives, Unklares, oder Verwirrendes – dann IST es auch komisch, schräg, manipulativ, unklar und verwirrend, und auf alle Fälle: NICHT GUT FÜR DICH.
EGAL, WER ES SAGT.
Ganz egal!
Ganz egal, wie „gut er es meint“, unabhängig von der Position, Familienverhältnis, Beziehungsstaus, einerlei, ob es der Partner, der Vater, der Pfarrer, der Chef, die beste Freundin-wir-kennen-uns-schon-seit-Jaaahren äußert.
EGAL, WAS GESAGT WIRD.
Das kann nämlich auch bedeuten, dass dir jemand in den Hintern tritt, und du dich auch noch darüber freust, weil es dich enorm weiterbringt, dich freisetzt und dir neue Sicht vermittelt.

Während eines Praktiktums bei einer Tierheilpraktikerin sagte diese zu mir:
„Ich achte nicht so sehr auf die Worte oder die Person – ich achte nur auf die Energie.“

Das heißt: es beeindruckt sie überhaupt nicht, welcher Mensch vor ihr steht, oder was er Hochtrabendes sagt – sie schaut nur darauf, was es in ihr bewirkt.
Und das ist einfach:
Gutes bewirkt Gutes, Schlechtes bewirkt Schlechtes.

Und so mache ich es auch, denn ich weiß ganz genau, wer ich bin, und wie es sich anfühlt, Tanja zu sein.
Das fühlt sich nämlich jede Sekunde wun-der-schön an.
Und weil ich das so wertschätze, will ich mir das von niemanden mehr rauben lassen, unabhängig davon, wer es ist, und wie „gut“ oder „richtig“ er es meint. Diese Sicherheit musste auch ich lernen und ich weiß wie wun-der-bar dieses jetzige Leben ist.

Genau diese Sicherheit will ich dir heute schenken:
Du bist viel zu wertvoll, um deine Zeit mit Menschen zu verbringen, die dich dauerhaft runterziehen, anstatt dich hoch zu heben.
Dein Leben ist unendlich wertvoll, und deshalb achtest du darauf, wer in deiner Nähe sein darf – und das sind nur welche, die dich lieben, inspirieren und beflügeln.
Ich bin in diesem Bereich absolut picky.

„Aber Tanja, du hast leicht reden – ich habe niemanden um mich herum, der mich wirklich inspiriert!“

Keine Sorge, sobald du eine Entscheidung getroffen hast, wird sich das ganz automatisch ergeben.
Versprochen!

Ich bin kein Fan von „Ich suche mir gezielt Freunde aus.“ – das ist so ein Networking-Ding und hat diese „Wer nützt mir am meisten in meiner persönlichen Entwicklung/Karriere?“- Absicht inne, die ich persönlich verabscheue.
Das ist nicht Liebe, das ist Missbrauch anderer für eigene Ziele.

Ich vertraue lieber zu 100% darauf, dass die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zusammenfinden, ganz von alleine.
Und so lange das noch nicht bei dir so ist, suche nicht einen anderen Freunde-Ersatz.
Bleib‘ entspannt und konzertiere dich lieber darauf, selbst eine inspirierende Persönlichkeit zu sein.

Und du wirst sehen: andere, die genau das sind und das wollen, werden mit der Zeit von dir wie magisch angezogen werden.
Du musst nicht wissen, wie und wann – es wird so kommen.

Du bist viel zu wertvoll für minderwertigen Input – auch wenn dieser die Gesellschaft bestimmter Personen bedeutet.
Jede Minute, die du mit Stress, Druck von außen, Selbstzweifeln oder Entmutigung verbringst, könntest du auch mit Liebe, Glückseligkeit, Erfolg, Lebensfreude und Genuss verbringen.
Achte darauf, mit wem du zusammen bist.
Das ist viel, viel wichtiger, als die Tatsache, ob du Chiasamen in dein Müsli rührst oder in einen Apfel beißt, der nicht aus ökologischen Anbau stammt.

Und deshalb frage ich dich:
Wie wertvoll bist du dir?
Was bist du dir selbst wert?

„Aber Tanja – es ist mein Mann/beste Freundin/Vater/Chef, der mich immer runterzieht und entmutigt!“

Ich frage dich wieder:
Wie wertvoll bist du dir?

Ich sage dir: unendlich wertvoll.
Du bist das Allerwertvollste, was du hast.
Es gibt nichts Wertvolleres als dich – und das Wichtigste ist, dass es dir sehr gut geht.

Und deshalb achtest du darauf, wer sich in deiner Nähe befindet.

Liebste Grüße
Frau Tanja Wunderfein



2 thoughts on “Clean Eating”

  • Liebe Tanja

    Sehr inspirierender Beitrag. Grad vor 1 std. Habe ich mit einer Freundin über dieses Thema gesprochen.

    Ich fühle mich oft von Nörglern in meiner nächsten Umgebung so dermassen runtergezogen, dass mir das jegliche Energie raubt. Dann zweifle ich an mir und mich verlässt der Mut meine Ziele konsequent weiterzuverfolgen.

    Wenn ich hingegen mit Menschen zusammen bin, die mich inspirieren, die offen sind für alles Schöne und überall die Chancen sehen, dann springt die Begeisterung auf mich über, meine Ideen sprudeln und setzen ein grosses energiepotential frei.

    Meistens finde ich solche Menschen allerdings an entfernten Orten oder virtuell, sodass ich mich oft frage, was mir das sagen soll.

    Hat natürlich ausschliesslich mit mir selbst zu tun, das ist mir klar.

    Ich freu mich aber immer wieder, wenn ich so oben Beitrag wie diesen lese. Das ist immer wie ein virtueller Arschtritt😉 eilen dank, liebe Tanja.

    Liebe Grüsse
    Moni

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